#61: Warum sollte ich mich selbständig machen?

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Solltest du dich selbstständig machen? Eine ehrliche Analyse

Ist Selbstständigkeit der neue Karriere-Imperativ? Sollen wirklich alle gründen? Die kurze Antwort lautet: Nein. Die längere Antwort ist deutlich spannender – lass uns gemeinsam erkunden, für wen der Weg in die Selbstständigkeit wirklich Sinn macht.

Wann Selbstständigkeit Sinn macht

Folgende Situationen können ein Hinweis sein, dass Selbstständigkeit der richtige Weg sein könnte:

  • Du hast eine spezifische Expertise, die du breiter einsetzen möchtest
  • Du erkennst Marktchancen, die andere übersehen
  • Dein Potenzial wird im aktuellen Job nicht ausgeschöpft
  • Du möchtest Probleme anders lösen als dein Arbeitgeber
  • Du brauchst mehr zeitliche und organisatorische Flexibilität
  • Du hast eine konkrete Lösung für ein erkanntes Problem
  • Du willst deine eigenen Strukturen schaffen

Die Realität der Selbstständigkeit

Die meisten Menschen sind in einem Angestelltenverhältnis bestens aufgehoben. Selbstständigkeit bedeutet eigene Spielregeln, die zwar spannend sein können, aber definitiv nicht für jeden passen. Ein Status-Symbol oder obligatorischer Karriereschritt sollte Selbstständigkeit nie sein.

Der Wert der Erfahrung

Selbst wenn du dich später gegen die dauerhafte Selbstständigkeit entscheidest, ist die Erfahrung wertvoll. Du lernst:

  • Unternehmerisches Denken
  • Marktmechanismen verstehen
  • Selbstorganisation
  • Kundenbeziehungen aufbauen
  • Finanzielle Verantwortung
  • Strategische Planung
  • Persönliche Grenzen kennen

Der Weg aus der Einschränkung

Manchmal ist Selbstständigkeit der einzige Weg, deine Ideen zu verwirklichen. Wenn du in deinem Job:

  • innovative Lösungen nicht umsetzen kannst
  • von starren Strukturen eingeengt wirst
  • dein Potenzial nicht ausschöpfen kannst
  • bessere Wege siehst, Dinge zu tun
  • mehr Gestaltungsfreiheit brauchst

Wenn du bereits “heimlich” selbstständig bist

Ein wichtiger Punkt: Wenn du bereits selbstständig tätig bist, ohne es offiziell zu sein – etwa durch gelegentliche Honorarnoten oder Nebenprojekte – solltest du dich dringend mit einer offiziellen Gründung beschäftigen. Die Konsequenzen einer nicht angemeldeten Selbstständigkeit können unangenehm sein.

Die Freiheitsperspektive

Für Menschen, die sich in starren Strukturen unwohl fühlen, kann Selbstständigkeit befreiend sein. Wenn du schon in der Schule Probleme mit festen Stundenplänen hattest, könnte das selbstbestimmte Arbeiten als Unternehmer genau dein Ding sein.

Der Innovationsaspekt

Manchmal gibt es für deine Idee einfach noch keinen Job – dann musst du ihn dir selbst schaffen. Viele erfolgreiche Unternehmen entstanden, weil jemand eine Lösung sah, die im bestehenden System keinen Platz fand.

Ein Wort zur Vorsicht

Selbstständigkeit ist kein Allheilmittel für Karrierefrust. Sie erfordert:

  • Durchhaltevermögen
  • Unternehmerisches Denken
  • Risikobereitschaft
  • Selbstorganisation
  • Finanzielle Planung

Ein Wort zum Schluss

Die Entscheidung zur Selbstständigkeit sollte nie aus einem “Sollen” entstehen, sondern aus einer bewussten, gut informierten Wahl. Nimm dir Zeit, die Option gründlich zu durchdenken.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, ob Selbstständigkeit der richtige Weg für dich ist. Keine Gruppenkurse, keine Online-Seminare – sondern ein individuelles Gespräch über deine spezifische Situation!

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#60: Welche Trends seht ihr für 2025?

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Business-Trends 2025: Was Solopreneure und Gründer jetzt wissen müssen

Während niemand die Zukunft vorhersagen kann, zeichnen sich doch einige spannende Entwicklungen ab, die das Jahr 2025 für Solopreneure und Gründer prägen werden. Ein Blick auf die wichtigsten Trends, die dein Business beeinflussen könnten.

Die großen Treiber des Wandels

Fünf zentrale Entwicklungen werden 2025 das Business-Umfeld prägen:

  • Künstliche Intelligenz verändert Branchen grundlegend
  • Nachhaltigkeit wird neu definiert
  • Herzensbusiness statt opportunistischer Gründungen
  • Digital Detox und Social-Media-Müdigkeit
  • Längere Kundenentscheidungswege

KI als Game Changer

Die künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Besonders in Bereichen wie Content Creation, Übersetzung und Textproduktion verändert sie die Spielregeln fundamental. Für Gründer bedeutet das: Jede Geschäftsidee sollte durch die “KI-Brille” neu betrachtet werden. Nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Neupositionierung.

Nachhaltigkeit neu gedacht

Nachhaltigkeit bedeutet 2025 mehr als Umweltschutz. Für Solopreneure heißt nachhaltig vor allem:

  • Langfristig nützliche Lösungen schaffen
  • Menschliche Beziehungen in den Mittelpunkt stellen
  • Dauerhafte Werte für Kunden generieren
  • Ressourcenschonende Geschäftsmodelle entwickeln
  • Authentische Kundenbeziehungen aufbauen

Das Ende der opportunistischen Gründung

Der Trend geht klar zum “Herzensbusiness”: Gründungen, die perfekt zum eigenen Lebensmodell passen. Nicht mehr die schnelle Marktlücke steht im Vordergrund, sondern die Frage: Welches Business entspricht wirklich mir und meinen Werten?

Social Media Neuorientierung

Eine spannende Entwicklung: Immer mehr Gründer suchen nach Wegen, ihr Business mit weniger Social Media aufzubauen. Der Fokus verschiebt sich von der ständigen Online-Präsenz zu authentischeren, persönlicheren Marketingformen.

Die neue Kundenrealität

Kunden brauchen 2025 länger für Kaufentscheidungen. Das bedeutet für dich als Gründer:

  • Mehr Geduld im Vertrauensaufbau
  • Alternative Marketing-Strategien entwickeln
  • Längerfristige Finanzplanung
  • Fokus auf Beziehungsaufbau
  • Mehrere Einnahmequellen etablieren

Der demografische Wandel

Ein spannender Trend: Die “Mid-Life-Gründer” kommen. Immer mehr Menschen zwischen 35 und 45 wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie bringen mit:

  • Berufserfahrung
  • Netzwerke
  • Fachexpertise
  • Lebensreife
  • Finanzielle Reserven

Die Bedeutung für dein Business

Was bedeuten diese Trends für dich? Nicht jeder Trend muss für dein Business relevant sein. Wichtig ist, die Entwicklungen im Auge zu behalten und zu prüfen, welche davon Chancen für dein spezifisches Geschäftsmodell bieten.

Ein Wort zum Schluss

Trends kommen und gehen, aber eines bleibt konstant: Erfolgreich sind die Businesses, die echten Mehrwert für ihre Kunden schaffen. Konzentriere dich darauf, authentische Lösungen zu entwickeln, die zu dir und deinen Kunden passen.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welche dieser Trends für dein Business relevant sind und wie du sie für dich nutzen kannst. Lass uns zusammen dein Business zukunftsfähig machen!

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#59: Die Angst der Eltern vor der Gründung

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Wenn Eltern Angst vor deiner Gründung haben: Ein Leitfaden für Verständigung

“Kannst du nicht einfach einen normalen Job machen?” Diese oder ähnliche Sätze kennen viele angehende Gründer von ihren Eltern. Die elterliche Sorge um den Karriereweg ihrer Kinder ist verständlich – und doch manchmal eine echte Herausforderung für Gründer. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du damit konstruktiv umgehen kannst.

Die Wurzeln der elterlichen Sorge

Die Gründe für elterliche Ängste sind vielfältig:

  • Mangelnde eigene Erfahrung mit Selbstständigkeit
  • Wunsch nach Sicherheit für ihre Kinder
  • Generationenunterschiede im Arbeitsverständnis
  • Sorge um finanzielle Stabilität
  • Traditionelle Vorstellungen von Karrierewegen
  • Eigene unerfüllte Gründungsträume
  • Übertragene Ängste aus der eigenen Biografie

Der richtige Umgang mit elterlichen Bedenken

Statt in einen Rechtfertigungsmodus zu verfallen, hilft es, folgende Aspekte zu beachten:

  • Akzeptiere ihre Sorge als Ausdruck von Liebe
  • Erwarte keine aktive Unterstützung
  • Vermeide ständige Erklärungsversuche
  • Finde andere Mentoren für fachlichen Rat
  • Bewahre eine offene, aber selektive Kommunikation
  • Konzentriere dich auf deinen Weg
  • Gib ihnen Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen

Die Kommunikationsfalle

Eine häufige Reaktion ist, dass Gründer aufhören, mit ihren Eltern über das Business zu sprechen. Oder sie zeigen nur die Erfolge, nicht aber die Herausforderungen. Beides ist problematisch: Komplette Intransparenz schafft Distanz, übertriebener Optimismus ist unehrlich.

Der Generationenaspekt

Viele Eltern der heutigen Gründergeneration haben ihr Leben lang in stabilen Anstellungsverhältnissen gearbeitet. Für sie bedeutet Sicherheit ein festes Gehalt und eine klare Karriereleiter. Das macht es ihnen schwer, die Chancen der Selbstständigkeit zu sehen.

Die Rolle der Familie

Auch wenn deine Eltern deine Gründung nicht verstehen – sie bleiben dein Sicherheitsnetz. Sie werden stolz sein auf deine Erfolge und dich auffangen, wenn es mal nicht so läuft. Diese bedingungslose Unterstützung ist wertvoll, auch wenn sie nicht in Form von Business-Expertise kommt.

Die Alternative Support-Struktur

Suche dir für dein Business andere Mentoren und Sparringspartner:

  • Erfahrene Gründer
  • Branchenexperten
  • Gründungsberater
  • Unternehmer-Netzwerke
  • Fachliche Mentoren
  • Gleichgesinnte Gründer

Der langfristige Blick

Mit der Zeit werden deine Eltern in deine neue Rolle hineinwachsen. Vielleicht werden sie sogar zu aktiven Unterstützern. Bis dahin konzentriere dich darauf, dein Business aufzubauen und pflege die Beziehung zu deinen Eltern auf einer persönlichen, nicht geschäftlichen Ebene.

Ein Wort zum Schluss

Die Angst deiner Eltern vor deiner Gründung ist keine Ablehnung deiner Person – sie ist Ausdruck ihrer Fürsorge. Du musst sie nicht von deinem Weg überzeugen. Konzentriere dich stattdessen darauf, ihnen zu zeigen, dass du als Person wächst und reifst. Der geschäftliche Erfolg wird dann die beste Beruhigung ihrer Ängste sein.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup sprechen wir nicht nur über dein Business, sondern auch über Strategien im Umgang mit familiären Herausforderungen. Lass uns gemeinsam Wege finden, wie du sowohl dein Business als auch deine Familienbeziehungen erfolgreich gestalten kannst!

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#58: Eismachen mit Leidenschaft – Alexandra Banitsch und die Eis Spezerei

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Vom TV ins Eislabor: Eine Gründerin über die Realität des saisonalen Business

Wenn Alexandra Banitsch heute in ihrem Eislabor steht, erinnert nichts mehr an ihre frühere Karriere in der Fernsehproduktion. Vor sieben Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Eismachen – aus einem Hobby wurde Berufung. Seit Juni 2022 führt sie die “Eis Spezerei“, ein Premium-Eisgeschäft für Events. Ein Gespräch über die Herausforderungen eines saisonalen Business, den Mut zur Veränderung und die Kunst des Durchhaltens.

Die Entstehung eines süßen Traums

“Eigentlich bin ich durch das Unglücklichsein im vorigen Beruf zum Eis gekommen”, erzählt Alexandra. Was als Hobby begann – das Verkosten und Vergleichen verschiedener Eissorten – entwickelte sich zu einer echten Passion. Heute produziert sie Premium-Eis in individuell gestalteten Bechern für Events, von Firmenfeiern bis Hochzeiten.

Die Realität eines saisonalen Business

Die Eissaison erstreckt sich von Mitte März bis Ende Oktober, abhängig von den Temperaturen. Diese saisonale Natur des Geschäfts bringt besondere Herausforderungen mit sich:

  • Akquise in der Nebensaison
  • Alternative Einnahmequellen im Winter
  • Vorausplanung für die Hochsaison
  • Management der finanziellen Schwankungen
  • Aufbau von Reserven für die ruhigere Zeit

Kreative Lösungen für die Nebensaison

Alexandra hat verschiedene Strategien entwickelt, um die eisfreie Zeit zu überbrücken:

  • Angebot von Eis-Workshops im eigenen Labor
  • Freelance-Tätigkeiten in der TV-Branche
  • Intensive Akquise für die kommende Saison
  • Teilnahme an Messen und Events
  • Networking und Kundenbeziehungspflege

Learnings aus zweieinhalb Jahren Selbstständigkeit

“Die wichtigste Eigenschaft, die man beim Gründen braucht, ist Durchhaltevermögen”, betont Alexandra. Sie rät dazu, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn das Business Zeit braucht, um zu wachsen. Ein langsames, organisches Wachstum könne sogar von Vorteil sein.

Die persönliche Entwicklung als Unternehmerin

Die Gründung beschreibt Alexandra als “erkenntnisreichste, schwierigste, mutigste Persönlichkeitsreise” ihres Lebens. Besonders das Verkaufen war anfangs eine große Herausforderung. Ihre Lösung: “Ich habe vor etwas Angst, aber ich gehe trotzdem hin und schaue es mir an.” Durch gezieltes Coaching und kontinuierliche Weiterbildung arbeitet sie an ihren unternehmerischen Fähigkeiten.

Die Bedeutung von Support-Systemen

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist Unterstützung – sei es durch Familie, Coaches oder andere Unternehmer. Alexandra schätzt besonders die Hilfe ihrer Mutter, die extra aus der Steiermark anreist, um bei der Produktion zu helfen. Langfristig strebt sie an, Mitarbeiter einzustellen, um das Business weiter auszubauen.

Ratschläge für angehende Saisonunternehmer

Aus ihrer Erfahrung gibt Alexandra drei zentrale Empfehlungen:

  1. Ein ausreichend großer finanzieller Puffer ist essentiell
  2. Der hybride Start mit Teilzeit-Anstellung kann sinnvoll sein
  3. Die Zeit in der Nebensaison aktiv für Akquise und Weiterentwicklung nutzen

Ein Blick in die Zukunft

Die Wachstumskurve der Eis Spezerei zeigt nach oben. Alexandra arbeitet kontinuierlich daran, die Saison zu verlängern und neue Kundengruppen zu erschließen. Ihr ultimativer Rat an andere Gründer ist dabei ebenso einfach wie kraftvoll: “Trau dich!”

Ein Wort zum Schluss

Alexandras Geschichte zeigt eindrücklich: Der Weg in die Selbstständigkeit – besonders mit einem saisonalen Geschäft – erfordert Mut, Ausdauer und Kreativität. Es ist ein Weg, der Zeit braucht und manchmal unkonventionelle Lösungen erfordert. Aber mit der richtigen Einstellung und Unterstützung kann aus einer Leidenschaft ein erfolgreiches Business werden.

Die Links

Die Eis Spezerei im Web und auf Instagram.

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#57: Welche Selbständigkeit bringt am meisten Geld?

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Welche Selbstständigkeit bringt am meisten Geld? Eine ehrliche Analyse

Auf YouTube und Social Media wimmelt es von verlockenden Versprechen: “Werde reich in 30 Tagen!” oder “Das lukrativste Business 2025!”. Aber lass uns einen ehrlicheren Blick auf die Frage werfen, welche Form der Selbstständigkeit wirklich profitabel sein kann.

Die zwei Grundtypen von Gründern

In der Gründungsberatung begegnen uns im Wesentlichen zwei Arten von Unternehmern:

Die Lifestyle-Gründer:

  • Folgen einer persönlichen Leidenschaft
  • Bringen spezifische Expertise mit
  • Streben langfristigen Aufbau an
  • Fokussieren sich auf eine Kernkompetenz
  • Entwickeln tiefes Branchen-Know-how
  • Bauen nachhaltige Kundenbeziehungen auf

Die opportunistischen Gründer:

  • Fokussieren primär auf Gewinnchancen
  • Sind flexibel in der Geschäftswahl
  • Reagieren schnell auf Markttrends
  • Wechseln Geschäftsmodelle bei Bedarf
  • Minimieren fixe Infrastruktur
  • Maximieren kurzfristige Potenziale

Das Wohnwagen-Prinzip

Stell dir den Unterschied wie zwei Arten des Wohnens vor: Ein Lifestyle-Gründer baut ein Haus mit solidem Fundament. Das braucht Zeit und Ressourcen, bietet aber langfristige Stabilität. Ein opportunistischer Gründer wählt den Wohnwagen – mobil, flexibel, schnell an neue Orte zu bewegen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.

Der Faktor Nachhaltigkeit

Echten, nachhaltigen Erfolg erzielst du dort, wo du anderen Menschen einen echten Mehrwert bietest. Umsatz entsteht nicht aus dem Nichts – er ist das Ergebnis gelöster Probleme und erfüllter Bedürfnisse. Je besser du darin bist, desto erfolgreicher wird dein Business.

Die Bedeutung von Kapital

Geld verdienen in der Selbstständigkeit hat einen interessanten Nebeneffekt: Es schafft Handlungsspielraum. Du kannst:

  • In deine Weiterbildung investieren
  • Dein Angebot ausbauen
  • Tätigkeiten auslagern
  • Marketing verstärken
  • Zeit zurückgewinnen

Der Zeitfaktor

Eine wichtige Erkenntnis: Schnelles Geld und nachhaltiger Erfolg sind selten Geschwister. Lifestyle-Gründungen brauchen oft zwei bis drei Jahre, bis sie richtig Fahrt aufnehmen. Opportunistische Gründungen können schneller profitabel sein, tragen aber ein höheres Risiko der Kurzlebigkeit.

Die KI-Revolution als Beispiel

Nehmen wir den aktuellen KI-Trend: Viele stürzen sich jetzt darauf, weil sie schnelles Geld wittern. Aber wie bei jedem Trend gilt: Wer zu spät kommt, findet einen gesättigten Markt vor. Wer zu früh geht, riskiert Fehlinvestitionen. Timing ist entscheidend.

Die entscheidende Frage

Statt “Welche Selbstständigkeit bringt am meisten Geld?” solltest du dich fragen: Welcher Typ Gründer bist du? Willst du ein solides Fundament bauen oder lieber flexibel auf Marktchancen reagieren? Diese Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ist der erste Schritt zum Erfolg.

Ein Gedanke zum Schluss

Das profitabelste Business ist letztlich eines, das zu dir passt. Ein halbherziger Trend-Surfer wird selten so erfolgreich wie jemand, der mit Leidenschaft und Expertise sein Feld bearbeitet. Gleichzeitig kann ein geschickter Opportunist dort Gewinne erzielen, wo der bedächtige Planer zu langsam ist.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welcher Gründertyp du bist und wie du deine Stärken am besten monetarisieren kannst. Lass uns zusammen deinen Weg zum profitablen Business finden!

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#56: Gründen: GmbH oder Einzelunternehmen?

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GmbH oder Einzelunternehmen? Die Rechtsformfrage klug entscheiden

“Gründe gleich eine GmbH, sonst ärgerst du dich später!” – diesen gut gemeinten Rat hören viele angehende Unternehmer. Aber ist das wirklich der Königsweg? Die Wahl der richtigen Rechtsform ist komplexer und individueller, als viele denken.

Die Grundlagen verstehen

Die Entscheidung zwischen Einzelunternehmen und GmbH ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern eine strategische Weichenstellung. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: deine Branche, deine Wachstumspläne, deine finanzielle Situation und nicht zuletzt deine persönlichen Ziele.

Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für eine GmbH:

  • Haftungsrisiken in der Branche
  • Erwarteter Jahresgewinn über 100.000 Euro
  • Geplantes schnelles Wachstum
  • Spätere Beteiligung von Partnern
  • Prestige bei der Zielgruppe wichtig
  • Komplexe Unternehmensstrukturen geplant
  • Hoher Kapitalbedarf absehbar

Die realen Kosten einer GmbH

Eine GmbH bringt nicht nur Vorteile, sondern auch erhebliche Verpflichtungen mit sich. Die doppelte Buchführung ist Pflicht, eine Mindestkörperschaftsteuer fällt auch bei Verlusten an, und die Beratungskosten beim Steuerberater sind in der Regel höher. Diese Mehrkosten sollten von Anfang an in deiner Kalkulation berücksichtigt werden.

Vorteile des Einzelunternehmens:

  • Schnelle, unkomplizierte Gründung
  • Geringere laufende Kosten
  • Einfachere Buchhaltung möglich
  • Flexible Entwicklungsmöglichkeiten
  • Direkter Zugriff auf Unternehmensgewinne
  • Weniger administrative Verpflichtungen
  • Einfachere steuerliche Handhabung

Der Haftungsaspekt

Die beschränkte Haftung einer GmbH klingt verlockend, ist aber kein Allheilmittel. Bei grober Fahrlässigkeit haftest du auch als GmbH-Geschäftsführer persönlich. Zudem verlangen Banken bei Krediten oft persönliche Bürgschaften – auch von GmbH-Inhabern.

Die steuerliche Dimension

Ab einem gewissen Gewinn kann eine GmbH steuerlich vorteilhaft sein. Der Knackpunkt liegt meist im sechsstelligen Bereich. Die pauschale Körperschaftsteuer der GmbH steht dann der progressiven Einkommensteuer des Einzelunternehmers gegenüber. Hier ist die Beratung durch einen Steuerexperten unerlässlich.

Der Prestigefaktor

Manchmal wird eine GmbH auch aus Imagegründen gewählt. Gerade bei der Arbeit mit großen Unternehmen kann das “GmbH” im Namen Türen öffnen. Diese Marketing-Investition sollte aber wohlüberlegt sein – sie kostet dich Jahr für Jahr Geld.

Der evolutionäre Weg

Viele erfolgreiche Unternehmen starten als Einzelunternehmen und wandeln sich später in eine GmbH um. Dieser Weg hat den Vorteil, dass du erst Erfahrungen sammeln und dein Geschäftsmodell validieren kannst, bevor du die höheren Kosten einer GmbH in Kauf nimmst.

Die langfristige Perspektive

Denk bei der Rechtsformwahl auch an deine Ziele für die nächsten Jahre. Planst du, Mitarbeiter einzustellen? Möchtest du Partner ins Boot holen? Strebst du internationales Wachstum an? Die Antworten auf diese Fragen können deine Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Wichtige Differenzierung

Eine GmbH ist übrigens keine Versicherung – dieser Irrtum hält sich hartnäckig. Für echten Versicherungsschutz brauchst du separate Policen, unabhängig von deiner Rechtsform.

Ein Wort zum Schluss

Die Wahl der Rechtsform sollte nie deine erste Überlegung sein. Konzentriere dich zunächst auf dein Geschäftsmodell, deine Zielgruppe und deinen Markt. Die passende Rechtsform ergibt sich dann oft von selbst.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welche Rechtsform optimal zu deiner spezifischen Situation passt. Lass uns zusammen die beste Basis für dein Business schaffen!

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#55: Was bedeutet “nebenbei selbständig”?

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Nebenbei selbstständig: Chancen und Herausforderungen des Side Business

“Nebenbei selbstständig” – dieser Begriff klingt verlockend einfach, wirft aber in der Praxis viele Fragen auf. Was genau bedeutet es, neben dem Hauptberuf ein eigenes Business aufzubauen? Welche Möglichkeiten gibt es und worauf musst du achten? Lass uns gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Aspekte werfen.

Die Grundlagen der Nebenselbstständigkeit

Im Kern bedeutet nebenbei selbstständig, dass du neben deinem Angestelltenverhältnis eine eigenständige unternehmerische Tätigkeit ausübst. Das kann ein klassisches Side Business sein, etwa als Fotograf, Webdesigner oder Berater. Wichtig dabei: Es geht über reine Gefälligkeiten hinaus – du bist professionell am Markt tätig.

Grenzen in der Sozialversicherung für 2025:

  • Umsatzgrenze für geringfügige Selbständigkeit: 55.000 Euro pro Jahr
  • Gewinngrenze für geringfügige Selbstständigkeit: 6.613,20 Euro pro Jahr
  • Unfallversicherung bei der SVS ist verpflichtend (144,84 Euro pro Jahr)
  • Meldepflicht beim Finanzamt erforderlich
  • Eventuell Gewerbeschein anmelden

Die Vor- und Nachteile der Nebenselbstständigkeit

Ein großer Vorteil liegt im sanften Einstieg ins Unternehmertum. Du behältst die Sicherheit deines Hauptjobs, während du dein Business aufbaust. Bei geringfügiger Selbstständigkeit sparst du dir zudem die doppelten Sozialversicherungsbeiträge, da du über deine Anstellung bereits vollversichert bist.

Typische Szenarien für Nebenselbstständigkeit:

  • Freelancer neben dem Hauptberuf
  • Kreative mit eigenem Side Business
  • Berater mit spezifischer Expertise
  • Trainer und Vortragende
  • Karenz-Rückkehrer mit eigenem Projekt
  • Pensionisten mit aktivem Business
  • Alleinerziehende mit flexiblem Zusatzeinkommen

Die steuerliche Dimension

Das Finanzamt betrachtet all deine Einkünfte als einen gemeinsamen Topf. Dein Gewinn aus der Selbstständigkeit wird zu deinem Angestelltengehalt addiert. Als Selbstständiger hast du dabei mehr Gestaltungsmöglichkeiten durch die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – ein kluges Werkzeug, das du mit professioneller Unterstützung optimal nutzen kannst.

Der Aspekt der Komplexität

Unterschätze nicht den administrativen Aufwand einer Nebenselbstständigkeit. Du musst dich bei allen relevanten Stellen melden, Aufzeichnungen führen und Fristen einhalten. Paradoxerweise kann der bürokratische Aufwand bei einer geringfügigen Selbstständigkeit sogar höher sein, da du deinen Sonderstatus nachweisen und dokumentieren musst.

Die Frage der Balance

Eine der größten Herausforderungen liegt in der Verteilung deiner Energie. Dein Hauptjob fordert dich, dein Side Business braucht Aufmerksamkeit – und dann ist da noch dein Privatleben. Diese Balance zu finden ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg deiner Nebenselbstständigkeit.

Portfolio-Unternehmertum als Alternative

Manche Menschen entwickeln bewusst verschiedene berufliche Standbeine – eine Kombination aus Anstellung, Selbstständigkeit und vielleicht sogar Beteiligungen. Dieses “Portfolio-Unternehmertum” kann sehr bereichernd sein, erhöht aber auch die Komplexität deines Berufslebens.

Der strategische Aspekt

Überlege dir gut, ob die Nebenselbstständigkeit für dich nur eine Übergangsphase sein soll oder ein dauerhaftes Modell. Beide Wege sind legitim – entscheidend ist, dass die Strategie zu deiner Lebenssituation und deinen langfristigen Zielen passt.

Das Timing

Eine Nebenselbstständigkeit kann in verschiedenen Lebensphasen Sinn machen: während der Karenz, in der Pension oder einfach als zweites Standbein neben dem Job. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt für dich zu finden.

Ein Wort zum Schluss

Eine Nebenselbstständigkeit kann der perfekte Weg sein, um deine unternehmerischen Träume zu verwirklichen – aber sie ist kein Selbstläufer. Wichtig ist eine realistische Einschätzung deiner Situation und eine sorgfältige Planung.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, ob eine Nebenselbstständigkeit der richtige Weg für dich ist. Lass uns zusammen herausfinden, welches Modell optimal zu deiner Lebenssituation passt!

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#54: Welche Motivations-Booster helfen euch weiter? (Behind the Scenes)

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Motivationsbooster für Solopreneure: So tankst du neue Energie

Kennst du diese Tage? Die Energie ist im Keller, die To-do-Liste wird nicht kürzer, und die Motivation gleicht einer ausgebrannten Kerze. Als Solopreneur erlebst du solche Phasen zwangsläufig. Die gute Nachricht: Es gibt erprobte Wege, deine Motivation wieder anzufachen.

Die Kraft der Community

Eine der wirksamsten Strategien ist der Austausch mit anderen Selbstständigen. Ähnlich wie beim Bouldern, wo die Gruppe dich zu neuen Höchstleistungen anspornt, können regelmäßige Gespräche mit anderen Unternehmern wahre Wunder wirken. Wichtig dabei: Suche dir Sparringspartner auf Augenhöhe – andere Selbstständige, die deine Herausforderungen wirklich verstehen.

Bewährte Motivationsbooster für schwierige Tage:

  • Regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Solopreneuren
  • Eine persönliche “Happy Playlist” für positive Energie
  • Bewegung und Ortswechsel (Spaziergang, Zugfahrt, neuer Arbeitsplatz)
  • Erfolgs-Visualisierung vor dem Spiegel
  • Inspirierende Zitate an der Bürowand
  • Sportliche Aktivitäten für Glückshormone
  • Reflexionszeiten für strategische Überlegungen
  • Perspektivwechsel durch Reisen oder Arbeitsplatzwechsel

Die Macht der Musik

Musik kann ein unmittelbarer Stimmungsaufheller sein. Eine speziell kuratierte Playlist mit Songs, die dich garantiert in gute Laune versetzen, ist wie ein persönlicher Motivations-Notfallkoffer. Besonders wertvoll sind Lieder, die du mit vergangenen Erfolgen verbindest – sie erinnern dich daran, was du bereits erreicht hast.

Erfolgsinventur als Kraftquelle

Eine besonders wirksame Übung ist die “Erfolgsinventur”. Dabei stellst du dich vor den Spiegel und sprichst laut aus, was du bereits erreicht hast:

  • Berufliche Meilensteine
  • Persönliche Entwicklungsschritte
  • Überwundene Herausforderungen
  • Erworbene Kompetenzen
  • Positive Kundenfeedbacks
  • Geschaffte Projekte
  • Persönliche Wachstumsmomente

Die Bedeutung der Bewegung

Im Wort “Motivation” steckt “Motion” – Bewegung. Oft reicht schon ein Ortswechsel, um festgefahrene Gedanken zu lösen. Das kann ein kurzer Spaziergang sein, eine Zugfahrt in eine andere Stadt oder einfach der Wechsel vom Home-Office ins Café. Als Solopreneur hast du diese Freiheit – nutze sie!

Der strategische Blick

Manchmal hilft auch ein nüchterner Blick auf die Zahlen. Statt dich von momentanen Durststrecken entmutigen zu lassen, betrachte den größeren Zeitraum: Wie hat sich dein Business über die letzten Monate entwickelt? Welche Trends zeichnen sich ab? Oft zeigt sich dabei, dass vermeintliche Krisen nur temporäre Schwankungen sind.

Die Perspektive wechseln

Ein bewährter Trick ist der bewusste Perspektivwechsel. Verlass deinen gewohnten Arbeitsplatz, such dir eine neue Umgebung. Das muss nicht immer eine Zugfahrt nach Salzburg sein – manchmal reicht schon der Wechsel vom Schreibtisch auf den Balkon, um neue Energie zu tanken.

Die Kraft der kleinen Rituale

Entwickle deine eigenen Motivationsrituale. Das können inspirierende Zitate an der Pinnwand sein, eine morgendliche Erfolgsvisualisierung oder ein wöchentliches Austauschtelefonat mit einem befreundeten Unternehmer. Wichtig ist nur, dass diese Rituale zu dir und deinem Arbeitsstil passen.

Balance zwischen Kopf und Herz

Gerade als Solopreneur neigst du vielleicht dazu, sehr viel nachzudenken. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen analytischem Denken und emotionaler Energie ist jedoch wichtig. Musik, Sport oder kreative Tätigkeiten können hier den nötigen Ausgleich schaffen.

Ein Wort zum Schluss

Motivation ist wie ein Muskel – sie braucht regelmäßiges Training und bewusste Pflege. Als Solopreneur bist du dein wichtigstes “Betriebsmittel”. Investiere daher bewusst in deine Energieressourcen und scheue dich nicht, dir Unterstützung zu holen.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup entwickeln wir gemeinsam Strategien, wie du deine Motivation nachhaltig stärken kannst. Manchmal braucht es nur einen guten Sparringspartner, um wieder in die Erfolgsspur zu finden!

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#53: Was macht ihr über Weihnachten? (Behind The Scenes)

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Weihnachten als Solopreneur: Zeit für Reflexion und Neustart

Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig hat etwas Magisches. Der übliche Business-Trubel kommt zur Ruhe, die Luft wird klarer, der Blick weitet sich. Es ist eine besondere Phase im Jahreskreislauf eines Solopreneurs – eine Zeit, die es so kein zweites Mal im Jahr gibt.

Die Kunst des Runterkommens

Der vorweihnachtliche Stress liegt hinter dir, die letzten Kundenprojekte sind abgeschlossen. Jetzt heißt es: Pause-Taste drücken. Diese zwei Wochen zwischen den Jahren sind ein Geschenk, das du dir als Unternehmer bewusst machen solltest. Viele Branchen fahren zurück, die E-Mail-Flut versiegt, das Telefon verstummt. Eine perfekte Gelegenheit, um wirklich abzuschalten.

Sinnvolle Rituale für die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit bietet sich perfekt an für bewusste Rituale. Eine Tradition könnte sein, deine Familie zu einer “Firmen-Weihnachtsfeier” einzuladen – als Dankeschön für ihre Unterstützung während des Jahres. Oder du nimmst dir Zeit, persönliche Dankesworte an Geschäftspartner und Kunden zu richten. Solche Rituale geben deinem Business-Jahr einen würdigen Abschluss.

Wichtige Momente in der Zeit zwischen den Jahren:

  • Bewusstes Innehalten und Reflektieren des vergangenen Jahres
  • Zeit für Familie, Freunde und vernachlässigte Kontakte
  • Strategische Planung fürs kommende Jahr
  • Physische und mentale Erholung
  • Persönliche Weiterentwicklung und Inspiration

Die Chance zur Strategieentwicklung

Die Tage nach Weihnachten, wenn der festliche Trubel sich legt, sind ideal für strategische Überlegungen. Nutze die Ruhe, um aus der Vogelperspektive auf dein Business zu schauen. Was lief gut? Wo gibt es Optimierungspotenzial? Welche Ziele möchtest du im kommenden Jahr erreichen?

Bewusste Regeneration

Ein erfolgreiches Lifestyle Business braucht einen ausgeruhten, energiegeladenen Unternehmer. Die Weihnachtszeit bietet perfekte Möglichkeiten zum Auftanken:

  • Winterliche Outdoor-Aktivitäten
  • Qualitätszeit mit der Familie
  • Kulinarische Genüsse
  • Entspannte Lektüre
  • Meditative Momente

Die Balance finden

Natürlich gibt es Branchen, die gerade zu Weihnachten Hochsaison haben. Wenn du in einem solchen Bereich tätig bist, ist es umso wichtiger, dir zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr deine “Weihnachtszeit” zu gönnen. Das kann auch im Juni oder September sein – Hauptsache, du findest deinen Rhythmus von Aktivität und Regeneration.

Der Blick nach vorne

Wenn die erste Januarwoche naht, beginnt langsam der Motor wieder anzuspringen. Nutze die Zeit bis Dreikönig für einen sanften Übergang. Plane die ersten Schritte, aber überstürze nichts. Ein gut ausgeruhter, strategisch vorbereiteter Start ins neue Jahr ist wertvoller als ein hektischer Jahresanfang.

Der persönliche Aspekt

Vergiss nicht: Als Solopreneur bist du dein wichtigstes “Betriebsmittel”. Deine Energie, deine Kreativität, deine Schaffenskraft – all das braucht regelmäßige Regeneration. Die Weihnachtszeit bietet dir die Chance, diese Ressourcen wieder aufzufüllen und gestärkt ins neue Jahr zu starten.

Ein Wort zum Schluss

Die Zeit zwischen den Jahren ist ein Geschenk – nutze sie bewusst. Sie bietet dir die seltene Gelegenheit, gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen, zu danken und zu planen, zu regenerieren und neue Kraft zu schöpfen. Dein Business wird es dir danken.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup können wir gemeinsam deine Strategie fürs neue Jahr entwickeln. Lass uns zusammen schauen, wie du deine Ziele am besten erreichst – ganz ohne Stress und Hektik, dafür mit viel Klarheit und Fokus!

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#52: Wie lange wird es dauern, bis ich Erfolg habe?

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Wie lange dauert es bis zum Business-Erfolg? Eine ehrliche Analyse

“Wie lange wird’s dauern, bis ich davon leben kann?” Diese Frage brennt dir vermutlich unter den Nägeln. Die ehrliche Antwort? Es ist wie bei einer Bergtour – der Weg zum Gipfel verläuft selten geradlinig, und die Wegzeit auf den Schildern ist bestenfalls eine grobe Orientierung.

Die Wahrheit über den Zeitrahmen

Lass uns konkret werden: Für ein stabiles, lebensunterhaltssicherndes Business solltest du einen Horizont von etwa zwei bis drei Jahren einplanen. Das ist keine Garantie, sondern eine Erfahrung aus vielen Gründungsberatungen. Manche schaffen es schneller, andere brauchen länger – ganz ähnlich wie bei einer Bergwanderung, wo auch nicht jeder das gleiche Tempo geht.

Der “messy” Weg zum Erfolg

Der Gründungsprozess gleicht einer Expedition in unbekanntes Terrain. Du kannst zwar die Route planen, aber unterwegs wirst du immer wieder auf Überraschungen stoßen. Manchmal sind es positive – ein unerwarteter Kunde, eine spannende Kooperation. Manchmal sind es Herausforderungen – ein verzögertes Projekt, ein schwieriger Markt. Das Wichtigste ist, dass du diese Unvorhersehbarkeit von Anfang an einplanst.

Die Wellenbewegung des Erfolgs

Anders als im Angestelltenverhältnis entwickelt sich dein Business in Wellen. Es wird Zeiten geben, in denen sich die Aufträge nur so überschlagen und du kaum hinterherkommst. Dann wieder Phasen, in denen das Telefon weniger klingelt. Diese Wellenbewegung ist völlig normal und gehört zum Unternehmertum dazu. Der Trick ist, in den guten Zeiten Reserven aufzubauen, die dich durch die ruhigeren Phasen tragen.

Was “Erfolg” eigentlich bedeutet

Bevor du nach der Zeitdauer fragst, solltest du für dich klar definieren, was Erfolg für dich bedeutet. Geht es um ein bestimmtes Einkommensniveau? Um die perfekte Work-Life-Balance? Oder darum, deine Expertise optimal einzusetzen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt maßgeblich, wie lang dein Weg sein wird.

Die häufigsten Zeitfallen

Eine der tückischsten Fallen auf dem Weg zum Erfolg ist die Umsatzfalle. In der Ungeduld, schnell auf eigenen Beinen zu stehen, nehmen viele Gründer jeden Auftrag an, der sich bietet. Das bringt zwar kurzfristig Geld in die Kasse, verwässert aber oft die eigene Positionierung.

Typische Anzeichen, dass du in die Umsatzfalle getappt bist:

  • Deine Energiereserven schwinden durch unangenehme Projekte.
  • Du nimmst Aufträge an, die nicht zu deiner Kernkompetenz passen.
  • Deine Zielgruppe verwässert sich immer mehr.
  • Der Preis ist das einzige Entscheidungskriterium bei Aufträgen.
  • Du hast keine Zeit mehr, deine eigentliche Strategie zu verfolgen.

Der Einfluss der Branche

Je nach Branche und Positionierung variiert die Zeit bis zum nachhaltigen Erfolg erheblich. Ein Handwerker oder IT-Dienstleister findet oft schneller erste Aufträge als jemand, der sich in einer spezifischen Nische positionieren will. Aber Vorsicht: Schnelle erste Erfolge bedeuten nicht automatisch langfristigen Erfolg. Oft ist es wie beim Bergsteigen – der direkteste Weg nach oben ist nicht immer der sicherste.

Die oft übersehenen Aspekte

Was viele in ihrer Planung vergessen: Auch dein privates Leben entwickelt sich weiter. Familiäre Veränderungen, gesundheitliche Höhen und Tiefen, saisonale Schwankungen – all das beeinflusst dein Business. Ein erfolgreiches Unternehmen muss flexibel genug sein, diese Entwicklungen mitzutragen.

Der nachhaltige Weg zum Erfolg

Statt auf schnelle Erfolge zu schielen, konzentriere dich darauf, ein solides Fundament zu bauen. Investiere Zeit in deine Positionierung, in den Aufbau eines stabilen Netzwerks und in die Vertiefung deiner Kompetenzen. Das braucht zwar länger, trägt dich aber auch sicherer durch stürmische Zeiten.

Die Bedeutung der Flexibilität

Sei bereit, deine Definition von Erfolg anzupassen. Vielleicht stellst du fest, dass dir mit weniger Umsatz, aber mehr Freiheit wohler ist. Oder du entdeckst eine Marktnische, die du anfangs gar nicht auf dem Schirm hattest.

Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum nachhaltigen Erfolg:

  • Eine gesunde Work-Life-Balance, die dich langfristig trägt.
  • Ein stabiler Kundenstamm, der deine Arbeit wertschätzt.
  • Ein Geschäftsmodell, das dir genug Freiraum für Weiterentwicklung lässt.
  • Ein Netzwerk von verlässlichen Partnern und Unterstützern.
  • Eine klare Positionierung, die du nach außen vertreten kannst.

Mein Tipp für dich

Betrachte den Weg zum Erfolg wie eine Bergtour: Plane großzügige Zeitpuffer ein, bereite dich gut vor, bleib flexibel bei Wetterumschwüngen – und vergiss nicht, zwischendurch auch mal die Aussicht zu genießen. Denn der Weg zum Erfolg ist nicht nur das Ziel, sondern auch eine spannende Reise der persönlichen Entwicklung.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup schauen wir uns gemeinsam an, wie realistisch deine Zeitplanung ist und entwickeln eine Strategie, die zu dir und deinem Lebensmodell passt. Lass uns gemeinsam deinen Weg zum Gipfel planen!

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