#58: Eismachen mit Leidenschaft – Alexandra Banitsch und die Eis Spezerei

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Vom TV ins Eislabor: Eine Gründerin über die Realität des saisonalen Business

Wenn Alexandra Banitsch heute in ihrem Eislabor steht, erinnert nichts mehr an ihre frühere Karriere in der Fernsehproduktion. Vor sieben Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Eismachen – aus einem Hobby wurde Berufung. Seit Juni 2022 führt sie die “Eis Spezerei“, ein Premium-Eisgeschäft für Events. Ein Gespräch über die Herausforderungen eines saisonalen Business, den Mut zur Veränderung und die Kunst des Durchhaltens.

Die Entstehung eines süßen Traums

“Eigentlich bin ich durch das Unglücklichsein im vorigen Beruf zum Eis gekommen”, erzählt Alexandra. Was als Hobby begann – das Verkosten und Vergleichen verschiedener Eissorten – entwickelte sich zu einer echten Passion. Heute produziert sie Premium-Eis in individuell gestalteten Bechern für Events, von Firmenfeiern bis Hochzeiten.

Die Realität eines saisonalen Business

Die Eissaison erstreckt sich von Mitte März bis Ende Oktober, abhängig von den Temperaturen. Diese saisonale Natur des Geschäfts bringt besondere Herausforderungen mit sich:

  • Akquise in der Nebensaison
  • Alternative Einnahmequellen im Winter
  • Vorausplanung für die Hochsaison
  • Management der finanziellen Schwankungen
  • Aufbau von Reserven für die ruhigere Zeit

Kreative Lösungen für die Nebensaison

Alexandra hat verschiedene Strategien entwickelt, um die eisfreie Zeit zu überbrücken:

  • Angebot von Eis-Workshops im eigenen Labor
  • Freelance-Tätigkeiten in der TV-Branche
  • Intensive Akquise für die kommende Saison
  • Teilnahme an Messen und Events
  • Networking und Kundenbeziehungspflege

Learnings aus zweieinhalb Jahren Selbstständigkeit

“Die wichtigste Eigenschaft, die man beim Gründen braucht, ist Durchhaltevermögen”, betont Alexandra. Sie rät dazu, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn das Business Zeit braucht, um zu wachsen. Ein langsames, organisches Wachstum könne sogar von Vorteil sein.

Die persönliche Entwicklung als Unternehmerin

Die Gründung beschreibt Alexandra als “erkenntnisreichste, schwierigste, mutigste Persönlichkeitsreise” ihres Lebens. Besonders das Verkaufen war anfangs eine große Herausforderung. Ihre Lösung: “Ich habe vor etwas Angst, aber ich gehe trotzdem hin und schaue es mir an.” Durch gezieltes Coaching und kontinuierliche Weiterbildung arbeitet sie an ihren unternehmerischen Fähigkeiten.

Die Bedeutung von Support-Systemen

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist Unterstützung – sei es durch Familie, Coaches oder andere Unternehmer. Alexandra schätzt besonders die Hilfe ihrer Mutter, die extra aus der Steiermark anreist, um bei der Produktion zu helfen. Langfristig strebt sie an, Mitarbeiter einzustellen, um das Business weiter auszubauen.

Ratschläge für angehende Saisonunternehmer

Aus ihrer Erfahrung gibt Alexandra drei zentrale Empfehlungen:

  1. Ein ausreichend großer finanzieller Puffer ist essentiell
  2. Der hybride Start mit Teilzeit-Anstellung kann sinnvoll sein
  3. Die Zeit in der Nebensaison aktiv für Akquise und Weiterentwicklung nutzen

Ein Blick in die Zukunft

Die Wachstumskurve der Eis Spezerei zeigt nach oben. Alexandra arbeitet kontinuierlich daran, die Saison zu verlängern und neue Kundengruppen zu erschließen. Ihr ultimativer Rat an andere Gründer ist dabei ebenso einfach wie kraftvoll: “Trau dich!”

Ein Wort zum Schluss

Alexandras Geschichte zeigt eindrücklich: Der Weg in die Selbstständigkeit – besonders mit einem saisonalen Geschäft – erfordert Mut, Ausdauer und Kreativität. Es ist ein Weg, der Zeit braucht und manchmal unkonventionelle Lösungen erfordert. Aber mit der richtigen Einstellung und Unterstützung kann aus einer Leidenschaft ein erfolgreiches Business werden.

Die Links

Die Eis Spezerei im Web und auf Instagram.

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#57: Welche Selbständigkeit bringt am meisten Geld?

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Welche Selbstständigkeit bringt am meisten Geld? Eine ehrliche Analyse

Auf YouTube und Social Media wimmelt es von verlockenden Versprechen: “Werde reich in 30 Tagen!” oder “Das lukrativste Business 2025!”. Aber lass uns einen ehrlicheren Blick auf die Frage werfen, welche Form der Selbstständigkeit wirklich profitabel sein kann.

Die zwei Grundtypen von Gründern

In der Gründungsberatung begegnen uns im Wesentlichen zwei Arten von Unternehmern:

Die Lifestyle-Gründer:

  • Folgen einer persönlichen Leidenschaft
  • Bringen spezifische Expertise mit
  • Streben langfristigen Aufbau an
  • Fokussieren sich auf eine Kernkompetenz
  • Entwickeln tiefes Branchen-Know-how
  • Bauen nachhaltige Kundenbeziehungen auf

Die opportunistischen Gründer:

  • Fokussieren primär auf Gewinnchancen
  • Sind flexibel in der Geschäftswahl
  • Reagieren schnell auf Markttrends
  • Wechseln Geschäftsmodelle bei Bedarf
  • Minimieren fixe Infrastruktur
  • Maximieren kurzfristige Potenziale

Das Wohnwagen-Prinzip

Stell dir den Unterschied wie zwei Arten des Wohnens vor: Ein Lifestyle-Gründer baut ein Haus mit solidem Fundament. Das braucht Zeit und Ressourcen, bietet aber langfristige Stabilität. Ein opportunistischer Gründer wählt den Wohnwagen – mobil, flexibel, schnell an neue Orte zu bewegen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.

Der Faktor Nachhaltigkeit

Echten, nachhaltigen Erfolg erzielst du dort, wo du anderen Menschen einen echten Mehrwert bietest. Umsatz entsteht nicht aus dem Nichts – er ist das Ergebnis gelöster Probleme und erfüllter Bedürfnisse. Je besser du darin bist, desto erfolgreicher wird dein Business.

Die Bedeutung von Kapital

Geld verdienen in der Selbstständigkeit hat einen interessanten Nebeneffekt: Es schafft Handlungsspielraum. Du kannst:

  • In deine Weiterbildung investieren
  • Dein Angebot ausbauen
  • Tätigkeiten auslagern
  • Marketing verstärken
  • Zeit zurückgewinnen

Der Zeitfaktor

Eine wichtige Erkenntnis: Schnelles Geld und nachhaltiger Erfolg sind selten Geschwister. Lifestyle-Gründungen brauchen oft zwei bis drei Jahre, bis sie richtig Fahrt aufnehmen. Opportunistische Gründungen können schneller profitabel sein, tragen aber ein höheres Risiko der Kurzlebigkeit.

Die KI-Revolution als Beispiel

Nehmen wir den aktuellen KI-Trend: Viele stürzen sich jetzt darauf, weil sie schnelles Geld wittern. Aber wie bei jedem Trend gilt: Wer zu spät kommt, findet einen gesättigten Markt vor. Wer zu früh geht, riskiert Fehlinvestitionen. Timing ist entscheidend.

Die entscheidende Frage

Statt “Welche Selbstständigkeit bringt am meisten Geld?” solltest du dich fragen: Welcher Typ Gründer bist du? Willst du ein solides Fundament bauen oder lieber flexibel auf Marktchancen reagieren? Diese Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ist der erste Schritt zum Erfolg.

Ein Gedanke zum Schluss

Das profitabelste Business ist letztlich eines, das zu dir passt. Ein halbherziger Trend-Surfer wird selten so erfolgreich wie jemand, der mit Leidenschaft und Expertise sein Feld bearbeitet. Gleichzeitig kann ein geschickter Opportunist dort Gewinne erzielen, wo der bedächtige Planer zu langsam ist.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welcher Gründertyp du bist und wie du deine Stärken am besten monetarisieren kannst. Lass uns zusammen deinen Weg zum profitablen Business finden!

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#56: Gründen: GmbH oder Einzelunternehmen?

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GmbH oder Einzelunternehmen? Die Rechtsformfrage klug entscheiden

“Gründe gleich eine GmbH, sonst ärgerst du dich später!” – diesen gut gemeinten Rat hören viele angehende Unternehmer. Aber ist das wirklich der Königsweg? Die Wahl der richtigen Rechtsform ist komplexer und individueller, als viele denken.

Die Grundlagen verstehen

Die Entscheidung zwischen Einzelunternehmen und GmbH ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern eine strategische Weichenstellung. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: deine Branche, deine Wachstumspläne, deine finanzielle Situation und nicht zuletzt deine persönlichen Ziele.

Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für eine GmbH:

  • Haftungsrisiken in der Branche
  • Erwarteter Jahresgewinn über 100.000 Euro
  • Geplantes schnelles Wachstum
  • Spätere Beteiligung von Partnern
  • Prestige bei der Zielgruppe wichtig
  • Komplexe Unternehmensstrukturen geplant
  • Hoher Kapitalbedarf absehbar

Die realen Kosten einer GmbH

Eine GmbH bringt nicht nur Vorteile, sondern auch erhebliche Verpflichtungen mit sich. Die doppelte Buchführung ist Pflicht, eine Mindestkörperschaftsteuer fällt auch bei Verlusten an, und die Beratungskosten beim Steuerberater sind in der Regel höher. Diese Mehrkosten sollten von Anfang an in deiner Kalkulation berücksichtigt werden.

Vorteile des Einzelunternehmens:

  • Schnelle, unkomplizierte Gründung
  • Geringere laufende Kosten
  • Einfachere Buchhaltung möglich
  • Flexible Entwicklungsmöglichkeiten
  • Direkter Zugriff auf Unternehmensgewinne
  • Weniger administrative Verpflichtungen
  • Einfachere steuerliche Handhabung

Der Haftungsaspekt

Die beschränkte Haftung einer GmbH klingt verlockend, ist aber kein Allheilmittel. Bei grober Fahrlässigkeit haftest du auch als GmbH-Geschäftsführer persönlich. Zudem verlangen Banken bei Krediten oft persönliche Bürgschaften – auch von GmbH-Inhabern.

Die steuerliche Dimension

Ab einem gewissen Gewinn kann eine GmbH steuerlich vorteilhaft sein. Der Knackpunkt liegt meist im sechsstelligen Bereich. Die pauschale Körperschaftsteuer der GmbH steht dann der progressiven Einkommensteuer des Einzelunternehmers gegenüber. Hier ist die Beratung durch einen Steuerexperten unerlässlich.

Der Prestigefaktor

Manchmal wird eine GmbH auch aus Imagegründen gewählt. Gerade bei der Arbeit mit großen Unternehmen kann das “GmbH” im Namen Türen öffnen. Diese Marketing-Investition sollte aber wohlüberlegt sein – sie kostet dich Jahr für Jahr Geld.

Der evolutionäre Weg

Viele erfolgreiche Unternehmen starten als Einzelunternehmen und wandeln sich später in eine GmbH um. Dieser Weg hat den Vorteil, dass du erst Erfahrungen sammeln und dein Geschäftsmodell validieren kannst, bevor du die höheren Kosten einer GmbH in Kauf nimmst.

Die langfristige Perspektive

Denk bei der Rechtsformwahl auch an deine Ziele für die nächsten Jahre. Planst du, Mitarbeiter einzustellen? Möchtest du Partner ins Boot holen? Strebst du internationales Wachstum an? Die Antworten auf diese Fragen können deine Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Wichtige Differenzierung

Eine GmbH ist übrigens keine Versicherung – dieser Irrtum hält sich hartnäckig. Für echten Versicherungsschutz brauchst du separate Policen, unabhängig von deiner Rechtsform.

Ein Wort zum Schluss

Die Wahl der Rechtsform sollte nie deine erste Überlegung sein. Konzentriere dich zunächst auf dein Geschäftsmodell, deine Zielgruppe und deinen Markt. Die passende Rechtsform ergibt sich dann oft von selbst.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welche Rechtsform optimal zu deiner spezifischen Situation passt. Lass uns zusammen die beste Basis für dein Business schaffen!

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#55: Was bedeutet “nebenbei selbständig”?

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Nebenbei selbstständig: Chancen und Herausforderungen des Side Business

“Nebenbei selbstständig” – dieser Begriff klingt verlockend einfach, wirft aber in der Praxis viele Fragen auf. Was genau bedeutet es, neben dem Hauptberuf ein eigenes Business aufzubauen? Welche Möglichkeiten gibt es und worauf musst du achten? Lass uns gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Aspekte werfen.

Die Grundlagen der Nebenselbstständigkeit

Im Kern bedeutet nebenbei selbstständig, dass du neben deinem Angestelltenverhältnis eine eigenständige unternehmerische Tätigkeit ausübst. Das kann ein klassisches Side Business sein, etwa als Fotograf, Webdesigner oder Berater. Wichtig dabei: Es geht über reine Gefälligkeiten hinaus – du bist professionell am Markt tätig.

Grenzen in der Sozialversicherung für 2025:

  • Umsatzgrenze für geringfügige Selbständigkeit: 55.000 Euro pro Jahr
  • Gewinngrenze für geringfügige Selbstständigkeit: 6.613,20 Euro pro Jahr
  • Unfallversicherung bei der SVS ist verpflichtend (144,84 Euro pro Jahr)
  • Meldepflicht beim Finanzamt erforderlich
  • Eventuell Gewerbeschein anmelden

Die Vor- und Nachteile der Nebenselbstständigkeit

Ein großer Vorteil liegt im sanften Einstieg ins Unternehmertum. Du behältst die Sicherheit deines Hauptjobs, während du dein Business aufbaust. Bei geringfügiger Selbstständigkeit sparst du dir zudem die doppelten Sozialversicherungsbeiträge, da du über deine Anstellung bereits vollversichert bist.

Typische Szenarien für Nebenselbstständigkeit:

  • Freelancer neben dem Hauptberuf
  • Kreative mit eigenem Side Business
  • Berater mit spezifischer Expertise
  • Trainer und Vortragende
  • Karenz-Rückkehrer mit eigenem Projekt
  • Pensionisten mit aktivem Business
  • Alleinerziehende mit flexiblem Zusatzeinkommen

Die steuerliche Dimension

Das Finanzamt betrachtet all deine Einkünfte als einen gemeinsamen Topf. Dein Gewinn aus der Selbstständigkeit wird zu deinem Angestelltengehalt addiert. Als Selbstständiger hast du dabei mehr Gestaltungsmöglichkeiten durch die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – ein kluges Werkzeug, das du mit professioneller Unterstützung optimal nutzen kannst.

Der Aspekt der Komplexität

Unterschätze nicht den administrativen Aufwand einer Nebenselbstständigkeit. Du musst dich bei allen relevanten Stellen melden, Aufzeichnungen führen und Fristen einhalten. Paradoxerweise kann der bürokratische Aufwand bei einer geringfügigen Selbstständigkeit sogar höher sein, da du deinen Sonderstatus nachweisen und dokumentieren musst.

Die Frage der Balance

Eine der größten Herausforderungen liegt in der Verteilung deiner Energie. Dein Hauptjob fordert dich, dein Side Business braucht Aufmerksamkeit – und dann ist da noch dein Privatleben. Diese Balance zu finden ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg deiner Nebenselbstständigkeit.

Portfolio-Unternehmertum als Alternative

Manche Menschen entwickeln bewusst verschiedene berufliche Standbeine – eine Kombination aus Anstellung, Selbstständigkeit und vielleicht sogar Beteiligungen. Dieses “Portfolio-Unternehmertum” kann sehr bereichernd sein, erhöht aber auch die Komplexität deines Berufslebens.

Der strategische Aspekt

Überlege dir gut, ob die Nebenselbstständigkeit für dich nur eine Übergangsphase sein soll oder ein dauerhaftes Modell. Beide Wege sind legitim – entscheidend ist, dass die Strategie zu deiner Lebenssituation und deinen langfristigen Zielen passt.

Das Timing

Eine Nebenselbstständigkeit kann in verschiedenen Lebensphasen Sinn machen: während der Karenz, in der Pension oder einfach als zweites Standbein neben dem Job. Wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt für dich zu finden.

Ein Wort zum Schluss

Eine Nebenselbstständigkeit kann der perfekte Weg sein, um deine unternehmerischen Träume zu verwirklichen – aber sie ist kein Selbstläufer. Wichtig ist eine realistische Einschätzung deiner Situation und eine sorgfältige Planung.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, ob eine Nebenselbstständigkeit der richtige Weg für dich ist. Lass uns zusammen herausfinden, welches Modell optimal zu deiner Lebenssituation passt!

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#54: Welche Motivations-Booster helfen euch weiter? (Behind the Scenes)

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Motivationsbooster für Solopreneure: So tankst du neue Energie

Kennst du diese Tage? Die Energie ist im Keller, die To-do-Liste wird nicht kürzer, und die Motivation gleicht einer ausgebrannten Kerze. Als Solopreneur erlebst du solche Phasen zwangsläufig. Die gute Nachricht: Es gibt erprobte Wege, deine Motivation wieder anzufachen.

Die Kraft der Community

Eine der wirksamsten Strategien ist der Austausch mit anderen Selbstständigen. Ähnlich wie beim Bouldern, wo die Gruppe dich zu neuen Höchstleistungen anspornt, können regelmäßige Gespräche mit anderen Unternehmern wahre Wunder wirken. Wichtig dabei: Suche dir Sparringspartner auf Augenhöhe – andere Selbstständige, die deine Herausforderungen wirklich verstehen.

Bewährte Motivationsbooster für schwierige Tage:

  • Regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Solopreneuren
  • Eine persönliche “Happy Playlist” für positive Energie
  • Bewegung und Ortswechsel (Spaziergang, Zugfahrt, neuer Arbeitsplatz)
  • Erfolgs-Visualisierung vor dem Spiegel
  • Inspirierende Zitate an der Bürowand
  • Sportliche Aktivitäten für Glückshormone
  • Reflexionszeiten für strategische Überlegungen
  • Perspektivwechsel durch Reisen oder Arbeitsplatzwechsel

Die Macht der Musik

Musik kann ein unmittelbarer Stimmungsaufheller sein. Eine speziell kuratierte Playlist mit Songs, die dich garantiert in gute Laune versetzen, ist wie ein persönlicher Motivations-Notfallkoffer. Besonders wertvoll sind Lieder, die du mit vergangenen Erfolgen verbindest – sie erinnern dich daran, was du bereits erreicht hast.

Erfolgsinventur als Kraftquelle

Eine besonders wirksame Übung ist die “Erfolgsinventur”. Dabei stellst du dich vor den Spiegel und sprichst laut aus, was du bereits erreicht hast:

  • Berufliche Meilensteine
  • Persönliche Entwicklungsschritte
  • Überwundene Herausforderungen
  • Erworbene Kompetenzen
  • Positive Kundenfeedbacks
  • Geschaffte Projekte
  • Persönliche Wachstumsmomente

Die Bedeutung der Bewegung

Im Wort “Motivation” steckt “Motion” – Bewegung. Oft reicht schon ein Ortswechsel, um festgefahrene Gedanken zu lösen. Das kann ein kurzer Spaziergang sein, eine Zugfahrt in eine andere Stadt oder einfach der Wechsel vom Home-Office ins Café. Als Solopreneur hast du diese Freiheit – nutze sie!

Der strategische Blick

Manchmal hilft auch ein nüchterner Blick auf die Zahlen. Statt dich von momentanen Durststrecken entmutigen zu lassen, betrachte den größeren Zeitraum: Wie hat sich dein Business über die letzten Monate entwickelt? Welche Trends zeichnen sich ab? Oft zeigt sich dabei, dass vermeintliche Krisen nur temporäre Schwankungen sind.

Die Perspektive wechseln

Ein bewährter Trick ist der bewusste Perspektivwechsel. Verlass deinen gewohnten Arbeitsplatz, such dir eine neue Umgebung. Das muss nicht immer eine Zugfahrt nach Salzburg sein – manchmal reicht schon der Wechsel vom Schreibtisch auf den Balkon, um neue Energie zu tanken.

Die Kraft der kleinen Rituale

Entwickle deine eigenen Motivationsrituale. Das können inspirierende Zitate an der Pinnwand sein, eine morgendliche Erfolgsvisualisierung oder ein wöchentliches Austauschtelefonat mit einem befreundeten Unternehmer. Wichtig ist nur, dass diese Rituale zu dir und deinem Arbeitsstil passen.

Balance zwischen Kopf und Herz

Gerade als Solopreneur neigst du vielleicht dazu, sehr viel nachzudenken. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen analytischem Denken und emotionaler Energie ist jedoch wichtig. Musik, Sport oder kreative Tätigkeiten können hier den nötigen Ausgleich schaffen.

Ein Wort zum Schluss

Motivation ist wie ein Muskel – sie braucht regelmäßiges Training und bewusste Pflege. Als Solopreneur bist du dein wichtigstes “Betriebsmittel”. Investiere daher bewusst in deine Energieressourcen und scheue dich nicht, dir Unterstützung zu holen.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup entwickeln wir gemeinsam Strategien, wie du deine Motivation nachhaltig stärken kannst. Manchmal braucht es nur einen guten Sparringspartner, um wieder in die Erfolgsspur zu finden!

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