#62: „Wenn es kribbelt, ist es richtig!“ – Sonja Binder über Mut, Zweifel und ihren Weg in die Selbstständigkeit

Der Podcast

Vom inneren Kribbeln zum eigenen Business: Eine Ayurveda-Praktikerin über Vertrauen und Selbstfürsorge

Wenn Sonja Binder heute in ihren Praxisräumen Kundinnen empfängt, folgt sie einem klaren inneren Kompass. Vor zwei Jahren gründete sie ihr eigenes Unternehmen als Ayurveda-Praktikerin für Frauen – mit zwei Standorten in Wien. Ein Gespräch über die Kraft des inneren Kribbeln, die Bedeutung von Selbstfürsorge und den Mut, sichtbar zu werden.

Der Weg in die Selbstständigkeit

„Es war ein fließender Übergang”, erzählt Sonja über ihren Start in die Selbstständigkeit. Während ihrer dreijährigen Ayurveda-Ausbildung wurde ihr immer klarer, dass die Selbstständigkeit der richtige Weg für sie sein würde. „Mir war schon ziemlich früh klar, in diesem Beruf macht man sich selbstständig.” Die Entscheidung fühlte sich für sie von Anfang an richtig an – „so richtig von innen heraus ein Ja.”

Den entscheidenden Schritt wagte sie unmittelbar nach ihrer Abschlussprüfung: „Ich bin direkt von der mündlichen Prüfung zur Wirtschaftskammer und habe mein Gewerbe angemeldet.” Für Sonja war es der logische nächste Schritt eines inneren Prozesses, der sich immer mehr gefestigt hatte.

Das Angebot: Ganzheitliche Begleitung für Frauen

Heute bietet Sonja ein breites Spektrum an Ayurveda-Behandlungen und -Beratungen für Frauen in verschiedenen Lebensphasen an:

  • Unterstützung bei Zyklusbeschwerden für junge Frauen
  • Begleitung durch die Wechseljahre
  • Ayurveda-Behandlungen für Frauen in Trauerphasen
  • Spezielle Massagen und Ölbehandlungen
  • Vierteljährliche Kochkurse zum Jahreszeitenwechsel
  • Yoga-Unterricht und Retreats

Besonders wichtig ist ihr dabei der persönliche Kontakt: „Ich möchte Menschen berühren, ich möchte mit ihnen reden, ich möchte zuhören, ich möchte mich tiefgehend beschäftigen mit den Problemen der Personen.”

Der innere Kompass als wichtigster Ratgeber

Während der Gründungsphase waren es vor allem äußere Stimmen, die Zweifel aufkommen ließen. „Ich war die einzige in der Familie, in meinem gesamten Umfeld, die selbstständig sich gemacht hat. Und da waren viele Zweifel, ‘naja, ist nicht besser, du bist wieder angestellt'”, erinnert sich Sonja.

Ihr Geheimnis, um trotzdem auf Kurs zu bleiben: „Ich habe meinen inneren Kompass befragt. Wenn ich hinhöre, dann weiß ich, was ich kann, wer ich bin, was mir Spaß macht – und wenn ich immer dem folge, was mir Spaß macht, kann es nur gut werden.”

Vertrauen und Unterstützung als Erfolgsfaktoren

Bei ihrer Gründung konnte sich Sonja auf verschiedene Unterstützungssysteme verlassen:

  • Die emotionale Unterstützung ihrer Mutter als „Fels in der Brandung”
  • Die professionelle Gründungsberatung mit Günter Schmatzberger
  • Ein wachsendes Netzwerk von anderen Gründern und Gründerinnen

„Ich habe immer mehr andere Gründer kennengelernt und gemerkt, es gibt noch eine Welt draußen von anderen mutigen Personen”, berichtet Sonja. Heute profitiert sie von einem starken Netzwerk, in dem man sich gegenseitig unterstützt, berät und auch geschäftlich zusammenarbeitet.

Die Herausforderung, sichtbar zu werden

Eine besondere Hürde war für Sonja, als Unternehmerin sichtbar zu werden. „Ich hatte am Anfang sehr stark diese Idee von, ich möchte ein Plakat hängen haben auf meinem Balkon im ersten Stock, weil da fahren die Autos vorbei. Da habe ich wirklich monatelang gehadert.”

Diese innere Struggle zu überwinden und zu sagen „Ich bin jetzt AyurSonja, ich behandle Frauen, ich möchte, dass ich angerufen werde, ich möchte gesehen werden” war ein wichtiger Entwicklungsschritt. „Es ist eine ganz neue Situation. Man probiert Dinge aus und dann ist noch so eine gewisse Unsicherheit da. Und dann wächst man, kriegt Erfahrung und Sicherheit – und das wird dann immer leichter.”

Flexibilität bewahren trotz klarer Vision

Obwohl Sonja einen klaren inneren Kompass hat, betont sie die Wichtigkeit von Flexibilität: „Ich hatte immer die Idee, meine Zielgruppe sei 60 plus, aber jetzt melden sich 30-jährige Frauen genauso. Also okay, dann schaue ich, was passt für die gut.”

Es geht um eine Balance zwischen Klarheit und Offenheit – den Kompass ausrichten, aber in der Begegnung mit den Kundinnen immer schauen, wie das Angebot resoniert und bei wem man tatsächlich wirksam sein kann.

“Wenn es kribbelt, ist es richtig”

Eine wichtige Erkenntnis, die Sonja teilt: „Das ist dieses Kribbeln, dieses Gefühl von ‘Oh, ich würde gern’, das kribbelt am ganzen Körper. Und diesem Weg folgen, dieser Stimme zu folgen, nicht zu den Zweifeln.”

Anders als bei einem starren Businessplan oder Fünfjahresplan folgt sie diesem inneren Gespür: „Der Businessplan ist schön und gut. Manchmal weiß man, ich möchte in 5 Jahren dort sein. Aber das Leben kommt immer anders, als man denkt.”

Selbstfürsorge als Basis für unternehmerischen Erfolg

Das Thema, das Sonja besonders am Herzen liegt: „Ich würde sagen, das Thema unseres Treffens ist Vertrauen. Vertrauen zu haben in die eigenen Fähigkeiten und dem Ausdruck zu verleihen.”

Doch die Basis dafür ist die Selbstfürsorge: „Schritt eins ist mal, ich muss mal schauen, dass es mir gut geht und Schritt zwei ist, dann kann ich auch schauen, dass es meinem Umfeld gut geht.” Besonders deutlich wurde ihr das, als sie wegen einer Notoperation sechs Wochen ausfiel und niemand ihre Arbeit erledigen konnte.

Die Freude am eigenen Tun als Motor

Rückblickend auf ihre zweijährige Selbstständigkeit zeigt sich Sonja positiv überrascht: „Ich bin wirklich positiv überrascht, dass es so gut, so schnell läuft.” Was anfangs vielleicht noch ein Experiment war, hat sich schnell zu einem erfolgreichen Business entwickelt.

Ihr Erfolgsgeheimnis? „Es ist schon alles in mir angelegt. Und dann darf es fließen. Es ist mal da das Bild und dann tue ich alles, was ich tun kann. Ich setze die Samen aus, gieße fleißig. Aber dann ist es wichtig, nicht zu kampfhaft zu sein, sondern zu wissen: Jetzt habe ich alles getan, jetzt lehne ich mich zurück, entspanne mich und beobachte, wie das alles aufgeht.”

Ein Rat für angehende Gründerinnen und Gründer

Aus ihrer Erfahrung gibt Sonja einen wertvollen Tipp für alle, die am Anfang ihres Gründungsweges stehen: „Es ist gut, ein bisschen weniger zu denken und ein bisschen mehr zu spüren, weil das Denken sich oft in Kreisen dreht. Wenn man das einmal ausschaltet und sich ausreichend Pausen nimmt, den Druck rausnimmt… Es bringt nichts, wenn ich nur sitze und mir Sorge mache über das Geld, sondern einfach wirklich schaue, was kann ich, was mache ich gut – und das dann auch zu tun, Schritt für Schritt.”

Ein Blick in die Zukunft

Für Sonja ist die Reise noch lange nicht zu Ende. Nach ihrem erfolgreichen Start gibt sie nun auch Retreats und plant weitere Angebote. Dabei bleibt sie ihrem Grundsatz treu: dem inneren Kribbeln zu folgen und darauf zu vertrauen, dass es gut wird.

Die Links

Sonja Binder im Web: www.ayursonja.at
Instagram: ayursonja

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#61: Warum sollte ich mich selbständig machen?

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Solltest du dich selbstständig machen? Eine ehrliche Analyse

Ist Selbstständigkeit der neue Karriere-Imperativ? Sollen wirklich alle gründen? Die kurze Antwort lautet: Nein. Die längere Antwort ist deutlich spannender – lass uns gemeinsam erkunden, für wen der Weg in die Selbstständigkeit wirklich Sinn macht.

Wann Selbstständigkeit Sinn macht

Folgende Situationen können ein Hinweis sein, dass Selbstständigkeit der richtige Weg sein könnte:

  • Du hast eine spezifische Expertise, die du breiter einsetzen möchtest
  • Du erkennst Marktchancen, die andere übersehen
  • Dein Potenzial wird im aktuellen Job nicht ausgeschöpft
  • Du möchtest Probleme anders lösen als dein Arbeitgeber
  • Du brauchst mehr zeitliche und organisatorische Flexibilität
  • Du hast eine konkrete Lösung für ein erkanntes Problem
  • Du willst deine eigenen Strukturen schaffen

Die Realität der Selbstständigkeit

Die meisten Menschen sind in einem Angestelltenverhältnis bestens aufgehoben. Selbstständigkeit bedeutet eigene Spielregeln, die zwar spannend sein können, aber definitiv nicht für jeden passen. Ein Status-Symbol oder obligatorischer Karriereschritt sollte Selbstständigkeit nie sein.

Der Wert der Erfahrung

Selbst wenn du dich später gegen die dauerhafte Selbstständigkeit entscheidest, ist die Erfahrung wertvoll. Du lernst:

  • Unternehmerisches Denken
  • Marktmechanismen verstehen
  • Selbstorganisation
  • Kundenbeziehungen aufbauen
  • Finanzielle Verantwortung
  • Strategische Planung
  • Persönliche Grenzen kennen

Der Weg aus der Einschränkung

Manchmal ist Selbstständigkeit der einzige Weg, deine Ideen zu verwirklichen. Wenn du in deinem Job:

  • innovative Lösungen nicht umsetzen kannst
  • von starren Strukturen eingeengt wirst
  • dein Potenzial nicht ausschöpfen kannst
  • bessere Wege siehst, Dinge zu tun
  • mehr Gestaltungsfreiheit brauchst

Wenn du bereits “heimlich” selbstständig bist

Ein wichtiger Punkt: Wenn du bereits selbstständig tätig bist, ohne es offiziell zu sein – etwa durch gelegentliche Honorarnoten oder Nebenprojekte – solltest du dich dringend mit einer offiziellen Gründung beschäftigen. Die Konsequenzen einer nicht angemeldeten Selbstständigkeit können unangenehm sein.

Die Freiheitsperspektive

Für Menschen, die sich in starren Strukturen unwohl fühlen, kann Selbstständigkeit befreiend sein. Wenn du schon in der Schule Probleme mit festen Stundenplänen hattest, könnte das selbstbestimmte Arbeiten als Unternehmer genau dein Ding sein.

Der Innovationsaspekt

Manchmal gibt es für deine Idee einfach noch keinen Job – dann musst du ihn dir selbst schaffen. Viele erfolgreiche Unternehmen entstanden, weil jemand eine Lösung sah, die im bestehenden System keinen Platz fand.

Ein Wort zur Vorsicht

Selbstständigkeit ist kein Allheilmittel für Karrierefrust. Sie erfordert:

  • Durchhaltevermögen
  • Unternehmerisches Denken
  • Risikobereitschaft
  • Selbstorganisation
  • Finanzielle Planung

Ein Wort zum Schluss

Die Entscheidung zur Selbstständigkeit sollte nie aus einem “Sollen” entstehen, sondern aus einer bewussten, gut informierten Wahl. Nimm dir Zeit, die Option gründlich zu durchdenken.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, ob Selbstständigkeit der richtige Weg für dich ist. Keine Gruppenkurse, keine Online-Seminare – sondern ein individuelles Gespräch über deine spezifische Situation!

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Du willst dich selbständig machen?

Yep. Deswegen bin ich hier gelandet.

Perfekt! Wir sind Günter Schmatzberger und Camillo Patzl, Gründungsberater aus Leidenschaft. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und auf deinem Weg in die Selbständigkeit zu begleiten.

Dürfen wir uns kurz vorstellen?

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#60: Welche Trends seht ihr für 2025?

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Business-Trends 2025: Was Solopreneure und Gründer jetzt wissen müssen

Während niemand die Zukunft vorhersagen kann, zeichnen sich doch einige spannende Entwicklungen ab, die das Jahr 2025 für Solopreneure und Gründer prägen werden. Ein Blick auf die wichtigsten Trends, die dein Business beeinflussen könnten.

Die großen Treiber des Wandels

Fünf zentrale Entwicklungen werden 2025 das Business-Umfeld prägen:

  • Künstliche Intelligenz verändert Branchen grundlegend
  • Nachhaltigkeit wird neu definiert
  • Herzensbusiness statt opportunistischer Gründungen
  • Digital Detox und Social-Media-Müdigkeit
  • Längere Kundenentscheidungswege

KI als Game Changer

Die künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Besonders in Bereichen wie Content Creation, Übersetzung und Textproduktion verändert sie die Spielregeln fundamental. Für Gründer bedeutet das: Jede Geschäftsidee sollte durch die “KI-Brille” neu betrachtet werden. Nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Neupositionierung.

Nachhaltigkeit neu gedacht

Nachhaltigkeit bedeutet 2025 mehr als Umweltschutz. Für Solopreneure heißt nachhaltig vor allem:

  • Langfristig nützliche Lösungen schaffen
  • Menschliche Beziehungen in den Mittelpunkt stellen
  • Dauerhafte Werte für Kunden generieren
  • Ressourcenschonende Geschäftsmodelle entwickeln
  • Authentische Kundenbeziehungen aufbauen

Das Ende der opportunistischen Gründung

Der Trend geht klar zum “Herzensbusiness”: Gründungen, die perfekt zum eigenen Lebensmodell passen. Nicht mehr die schnelle Marktlücke steht im Vordergrund, sondern die Frage: Welches Business entspricht wirklich mir und meinen Werten?

Social Media Neuorientierung

Eine spannende Entwicklung: Immer mehr Gründer suchen nach Wegen, ihr Business mit weniger Social Media aufzubauen. Der Fokus verschiebt sich von der ständigen Online-Präsenz zu authentischeren, persönlicheren Marketingformen.

Die neue Kundenrealität

Kunden brauchen 2025 länger für Kaufentscheidungen. Das bedeutet für dich als Gründer:

  • Mehr Geduld im Vertrauensaufbau
  • Alternative Marketing-Strategien entwickeln
  • Längerfristige Finanzplanung
  • Fokus auf Beziehungsaufbau
  • Mehrere Einnahmequellen etablieren

Der demografische Wandel

Ein spannender Trend: Die “Mid-Life-Gründer” kommen. Immer mehr Menschen zwischen 35 und 45 wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie bringen mit:

  • Berufserfahrung
  • Netzwerke
  • Fachexpertise
  • Lebensreife
  • Finanzielle Reserven

Die Bedeutung für dein Business

Was bedeuten diese Trends für dich? Nicht jeder Trend muss für dein Business relevant sein. Wichtig ist, die Entwicklungen im Auge zu behalten und zu prüfen, welche davon Chancen für dein spezifisches Geschäftsmodell bieten.

Ein Wort zum Schluss

Trends kommen und gehen, aber eines bleibt konstant: Erfolgreich sind die Businesses, die echten Mehrwert für ihre Kunden schaffen. Konzentriere dich darauf, authentische Lösungen zu entwickeln, die zu dir und deinen Kunden passen.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup analysieren wir gemeinsam, welche dieser Trends für dein Business relevant sind und wie du sie für dich nutzen kannst. Lass uns zusammen dein Business zukunftsfähig machen!

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#59: Die Angst der Eltern vor der Gründung

Der Podcast

Wenn Eltern Angst vor deiner Gründung haben: Ein Leitfaden für Verständigung

“Kannst du nicht einfach einen normalen Job machen?” Diese oder ähnliche Sätze kennen viele angehende Gründer von ihren Eltern. Die elterliche Sorge um den Karriereweg ihrer Kinder ist verständlich – und doch manchmal eine echte Herausforderung für Gründer. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du damit konstruktiv umgehen kannst.

Die Wurzeln der elterlichen Sorge

Die Gründe für elterliche Ängste sind vielfältig:

  • Mangelnde eigene Erfahrung mit Selbstständigkeit
  • Wunsch nach Sicherheit für ihre Kinder
  • Generationenunterschiede im Arbeitsverständnis
  • Sorge um finanzielle Stabilität
  • Traditionelle Vorstellungen von Karrierewegen
  • Eigene unerfüllte Gründungsträume
  • Übertragene Ängste aus der eigenen Biografie

Der richtige Umgang mit elterlichen Bedenken

Statt in einen Rechtfertigungsmodus zu verfallen, hilft es, folgende Aspekte zu beachten:

  • Akzeptiere ihre Sorge als Ausdruck von Liebe
  • Erwarte keine aktive Unterstützung
  • Vermeide ständige Erklärungsversuche
  • Finde andere Mentoren für fachlichen Rat
  • Bewahre eine offene, aber selektive Kommunikation
  • Konzentriere dich auf deinen Weg
  • Gib ihnen Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen

Die Kommunikationsfalle

Eine häufige Reaktion ist, dass Gründer aufhören, mit ihren Eltern über das Business zu sprechen. Oder sie zeigen nur die Erfolge, nicht aber die Herausforderungen. Beides ist problematisch: Komplette Intransparenz schafft Distanz, übertriebener Optimismus ist unehrlich.

Der Generationenaspekt

Viele Eltern der heutigen Gründergeneration haben ihr Leben lang in stabilen Anstellungsverhältnissen gearbeitet. Für sie bedeutet Sicherheit ein festes Gehalt und eine klare Karriereleiter. Das macht es ihnen schwer, die Chancen der Selbstständigkeit zu sehen.

Die Rolle der Familie

Auch wenn deine Eltern deine Gründung nicht verstehen – sie bleiben dein Sicherheitsnetz. Sie werden stolz sein auf deine Erfolge und dich auffangen, wenn es mal nicht so läuft. Diese bedingungslose Unterstützung ist wertvoll, auch wenn sie nicht in Form von Business-Expertise kommt.

Die Alternative Support-Struktur

Suche dir für dein Business andere Mentoren und Sparringspartner:

  • Erfahrene Gründer
  • Branchenexperten
  • Gründungsberater
  • Unternehmer-Netzwerke
  • Fachliche Mentoren
  • Gleichgesinnte Gründer

Der langfristige Blick

Mit der Zeit werden deine Eltern in deine neue Rolle hineinwachsen. Vielleicht werden sie sogar zu aktiven Unterstützern. Bis dahin konzentriere dich darauf, dein Business aufzubauen und pflege die Beziehung zu deinen Eltern auf einer persönlichen, nicht geschäftlichen Ebene.

Ein Wort zum Schluss

Die Angst deiner Eltern vor deiner Gründung ist keine Ablehnung deiner Person – sie ist Ausdruck ihrer Fürsorge. Du musst sie nicht von deinem Weg überzeugen. Konzentriere dich stattdessen darauf, ihnen zu zeigen, dass du als Person wächst und reifst. Der geschäftliche Erfolg wird dann die beste Beruhigung ihrer Ängste sein.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup sprechen wir nicht nur über dein Business, sondern auch über Strategien im Umgang mit familiären Herausforderungen. Lass uns gemeinsam Wege finden, wie du sowohl dein Business als auch deine Familienbeziehungen erfolgreich gestalten kannst!

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