#23: Wie werde ich sichtbar?

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Sichtbarkeit für Gründer: Wie du dein Lifestyle Business auf den Schirm bringst

Du hast gerade dein Lifestyle Business gestartet und fragst dich: “Wie werde ich sichtbar?” Keine Sorge, du bist nicht allein mit dieser Frage. Es ist, als würdest du versuchen, in einem Meer voller Haie als kleiner, bunter Clownfisch aufzufallen. Aber keine Angst, mit den richtigen Strategien kannst du deine Sichtbarkeit erhöhen, ohne dabei von den großen Fischen verschluckt zu werden.

Der Elterntest: Dein erster Schritt zur Sichtbarkeit

Bevor wir uns in die weite Welt der Sichtbarkeitsstrategien stürzen, lass uns einen kurzen Selbstcheck machen. Ich nenne ihn liebevoll den “Elterntest”. Frag dich: Können deine Eltern genau erklären, was du in deiner Selbstständigkeit machst oder vorhast? Wenn nicht, dann haben wir noch Hausaufgaben zu erledigen, bevor wir uns um die große weite Welt kümmern.

Klarheit ist der Schlüssel

Sichtbar wird nur das, was tatsächlich klar ist. Diese Klarheit muss zuerst in dir entstehen. Es ist, als würdest du versuchen, ein Puzzle zusammenzusetzen, ohne das Bild auf der Schachtel zu kennen. Erst wenn du weißt, was du anbietest und für wen, kannst du anfangen, die richtigen Teile zu finden und zusammenzufügen.

Dein Umfeld als Mini-Vertriebler

Stell dir vor, jeder in deinem Bekanntenkreis wäre ein kleiner Vertriebler für dein Business. Klingt verrückt? Ist es aber nicht! Wenn andere verstanden haben, was du anbietest, werden sie in ihrem Netzwerk davon erzählen. Das ist Sichtbarkeit in ihrer reinsten Form – und das ganz ohne Instagram-Reel oder TikTok-Dance.

Online vs. Offline: Wo ist dein Spielplatz?

Ja, wir werden mit Online-Marketing und Sichtbarkeitsstrategien regelrecht erschlagen. Aber vergiss nicht: Deine Kunden müssen nicht aus dem World Wide Web kommen. Manchmal reicht ein Aushang am schwarzen Brett im Kindergarten, um mehr zu bewirken als ein viral gegangenes Instagram-Reel.

Die 99,9%-Regel: Deine Zielgruppe finden

Hier kommt eine bittere Pille: 99,9% der Menschen da draußen interessieren sich nicht für dein Angebot. Autsch, das tut weh, oder? Aber es ist befreiend! Du musst nicht die ganze Welt erreichen. Konzentriere dich auf die 0,1%, für die dein Angebot wie maßgeschneidert ist.

Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck

Vergiss nie: Sichtbarkeit allein bringt keinen Umsatz. Es ist wie ein Schaufenster – es lockt die Leute in den Laden, aber kaufen müssen sie trotzdem noch. Dein Ziel ist es, Kunden zu gewinnen, die bereit sind, für deine Angebote zu bezahlen. Wenn du das ohne Social Media schaffst – Bravo!

Der lange Weg zur Sichtbarkeit

Lass dich von niemandem einreden, dass Sichtbarkeit ein Kinderspiel ist. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Jeder, der dir verspricht, dass du mit einem 99-Euro-Kurs über Nacht viral gehst, verkauft dir heiße Luft. Es braucht Zeit, Geduld und viel Engagement.

Dein Weg zur Sichtbarkeit: Rede darüber!

Wie wirst du also sichtbar? Indem du darüber redest! Erzähle jedem, der es hören will (und manchmal auch denen, die es nicht hören wollen), von deinem Business. Denn wenn dein Umfeld versteht, was du machst, werden sie zu deinen besten Botschaftern.

Fazit: Sichtbarkeit ist ein Marathon, kein Sprint

Sichtbarkeit zu erlangen ist wie das Züchten einer seltenen Orchidee – es braucht Zeit, Geduld und die richtige Pflege. Aber wenn du dranbleibst, wirst du irgendwann in voller Blüte stehen. Und denk dran: Auch deine besten Freunde vergessen manchmal, was du genau machst. Also erinnere sie immer wieder daran!

Bist du bereit, deine Sichtbarkeit zu erhöhen und dein Lifestyle Business auf den Schirm zu bringen? Dann leg los und erzähle der Welt (oder zumindest deinen Eltern) von deinem großartigen Angebot!


Du willst mehr über Gründung und Sichtbarkeit erfahren? Dann höre dir unseren Podcast “Leiwand gründen” an! Jede Woche neue Folgen voller Insights und Tipps für angehende Gründer und Solopreneure.

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#22: Wann sollte ich schnell gründen und wann nicht?

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In dieser Folge von “Leiwand gründen” diskutieren wir die Frage, wann es sinnvoll ist, schnell zu gründen und wann man sich lieber mehr Zeit nehmen sollte. Wir beleuchten die Vor- und Nachteile eines raschen Starts in die Selbstständigkeit und geben einige Tipps zur optimalen Vorbereitung.

  • Häufiger Zeitdruck entsteht durch den Wunsch, schnell Einkommen zu generieren oder bestehende Kunden zu halten.
  • Eine gründliche Vorbereitung ist oft effektiver, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • Opportunistische Gründungen entstehen aus Marktchancen heraus und erfordern schnelles Handeln, sind aber riskant ohne ausreichende Vorbereitung.
  • Der Vergleich mit einem Jobwechsel zeigt, dass eine gute Planung entscheidend für den Erfolg ist.
  • Es gibt immer wieder neue Chancen am Markt; Angst vor verpassten Gelegenheiten ist unbegründet.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Zeit du dir für die Gründung deines eigenen Unternehmens nehmen würdest?

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#21: Bin ich zu jung zum Gründen?

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Bist du zu jung oder zu alt für eine Gründung? In dieser Folge diskutieren wir die Frage, ob es ein ideales Alter für die Gründung eines Unternehmens gibt. Sie ziehen in Betracht, dass sowohl Jugend als auch Alter Vorteile und Herausforderungen mit sich bringen können.

  • Es gibt keine feste Altersgrenze für eine erfolgreiche Gründung; sowohl junge als auch ältere Menschen können wertvolle Beiträge leisten.
  • Jüngere Gründer könnten mit Vorurteilen konfrontiert werden, dass ihnen Erfahrung fehlt, während ältere Gründer als weniger dynamisch wahrgenommen werden könnten.
  • Das Durchschnittsalter für Unternehmensgründungen liegt bei 36 Jahren, wobei viele erfolgreiche Gründungen ab 40 stattfinden.
  • Branchenabhängigkeit spielt eine Rolle: In technologischen Bereichen können jüngere Menschen oft schneller mithalten, während in beratungsintensiven Berufen Erfahrung geschätzt wird.
  • Diskriminierung aufgrund von Alter ist ein reales Problem; Gründer sollten ihre Zielgruppe und deren Vorurteile verstehen.
  • Rechtliche Grenzen existieren in Bezug auf das Mindestalter für Vertragsabschlüsse, was junge Unternehmer betrifft.

Hast du jemals darüber nachgedacht, ob dein Alter ein Hindernis oder ein Vorteil für deine unternehmerischen Ambitionen sein könnte? Lass uns darüber sprechen und gemeinsam herausfinden, wie du deine Ziele am besten erreichen kannst!

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#20: Weshalb ist die Sache mit dem Kunden-Nutzen so schwierig?

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In dieser Podcastfolge diskutieren Günter Schmatzberger und Camillo Patzl, warum es oft so herausfordernd ist, den Kundennutzen klar zu kommunizieren und welche Hürden dabei überwunden werden müssen.

Hier sind einige der zentralen Ideen aus dem Podcast:

  • Eigeninteresse vs. Kundensicht: Viele Gründungen entstehen aus persönlichem Interesse, was es schwierig macht, die Perspektive des Kunden einzunehmen.
  • Fehlender Kundenkontakt: Menschen, die vorher keinen direkten Kundenkontakt hatten, tun sich schwerer, den Nutzen für den Kunden zu erkennen.
  • Unklare Zielgruppen: Oft kennen Gründer ihre Zielgruppe nicht genau oder ihre tatsächlichen Kunden weichen von der ursprünglich angedachten Zielgruppe ab.
  • Überforderung und fehlende Geduld: Es braucht Zeit und Geduld, den Kundennutzen klar zu definieren und zu formulieren.
  • Interne Optimierung statt Kundenfokus: Solopreneure optimieren oft intern und verlieren dabei den Fokus auf den tatsächlichen Kundennutzen.

Jetzt zu dir: Hast du schon einmal Schwierigkeiten gehabt, den Nutzen deines Produkts oder deiner Dienstleistung aus der Sicht deiner Kunden klar darzustellen?

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#19: Warum überleben manche Businesses die ersten 3 Jahre nicht?

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In dieser Folge diskutieren wir über die Herausforderungen, denen Unternehmen in den ersten drei Jahren begegnen. Wir beleuchten die Gründe für das Scheitern vieler Neugründungen und geben Einblicke, wie man diese Hürden meistern kann.

  • Jährlich gibt es alleine in Wien über 9.000 Neugründungen, doch ein Drittel der Unternehmen überlebt die ersten fünf Jahre nicht.
  • Insolvenz ist nicht der einzige Grund für das Scheitern; oft entscheiden sich Unternehmer aus persönlichen Gründen oder wegen Veränderungen im Marktumfeld, ihre Geschäftstätigkeit zu beenden.
  • Die finanzielle Belastung durch Steuer- und SVS-Nachzahlungen im dritten Jahr kann eine kritische Phase darstellen.
  • Eine Geschäftsidee muss sich innerhalb von drei bis fünf Jahren als tragfähig erweisen, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • Veränderungen im persönlichen Leben oder im Markt können dazu führen, dass Unternehmer ihr Geschäftsmodell anpassen oder aufgeben.
  • Flexibilität und die Bereitschaft zur Anpassung sind entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.

Welche Herausforderungen musst du in deinem eigenen Geschäftsleben gerade meistern? Teile deine Gedanken mit uns!

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