#45: Was tut die SVS eigentlich für mich?

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In der heutigen Folge von “Leiwand gründen” mit den Gründungsberatern Günter Schmatzberger und Camillo Patzl wird die Frage geklärt: Was tut die SVS eigentlich für mich?

Hier sind einige wichtige Punkte aus dem Podcast:

  • Die SVS bietet Pensionsversicherung, Krankenversicherung, Selbständigenvorsorge und Unfallversicherung.
  • Bei der Pensionsversicherung erwerben Selbstständige Pensionsansprüche ähnlich wie Angestellte.
  • Die Selbständigenvorsorge ist ein kleiner Beitrag, der für später angespart wird und vergleichbar mit einer Abfertigung ist.
  • Krankenversicherung: Arztbesuche können teilweise rückerstattet werden, es gibt eine eCard für Kassenleistungen.
  • Unfallversicherung deckt Arbeitsunfälle ab, auch im Homeoffice.
  • Zusätzliche Leistungen wie moderne Gesundheitszentren und der “Gesundheitshunderter” für diverse Gesundheitskurse.
  • Zahnärztliche Vorsorge wird durch die Aktion “Gemeinsam lächeln” gefördert.

Hast du schon einmal überlegt, welche zusätzlichen Leistungen der SVS du nutzen könntest, um deine Gesundheit zu fördern? Wenn du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, melde dich gern bei uns.

Die Links

SVS-Aktion “Gemeinsam lächeln

Gesundheitszentrum der SVS in 1050 Wien

Der Gesundheitshunderter der SVS

SVS-Gesundheitswochen

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#44: Wie kann den richtigen Preis finden?

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Die Kunst der Preiskalkulation: Ein ehrlicher Guide für Solopreneure

Ach du meine Güte, die Preisfrage! Kaum ein Thema bereitet dir als frischgebackenem Solopreneur mehr Kopfzerbrechen als die Preiskalkulation. “Was darf ich verlangen?” “Was ist angemessen?” “Wie viel ist zu viel?” Die Gedanken kreisen, und oft genug landest du beim berühmt-berüchtigten Blick zur Konkurrenz. Aber halt – ist das wirklich der richtige Weg?

Warum die übliche Herangehensweise in die Irre führt

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon geschaut, was andere verlangen, um dann einfach ein bisserl drunter zu bleiben? “Ich bin ja noch neu am Markt”, denkst du dir vielleicht. Verständlich, aber leider ist das oft der direkte Weg in die Preisfalle.

Denn weißt du was? Die Konkurrenz hat möglicherweise eine völlig andere Kostenstruktur als du. Vielleicht arbeiten die aus dem eigenen Zimmerl daheim, während du ein schneidiges Büro angemietet hast. Oder umgekehrt. Ein blindes “Pricing by Konkurrenz” ist wie Würfeln mit verbundenen Augen – kann gut gehen, muss es aber nicht.

Der Eisberg unter der Wasseroberfläche

Bevor wir überhaupt ans Eingemachte – die Preiskalkulation – gehen können, musst du erst mal einen ganz wichtigen Schritt machen: Du musst glasklar verstehen, was du eigentlich anbietest. Und da liegt der Hund oft begraben.

Nehmen wir ein Beispiel: Du bist Unternehmensberater. “Na, dann berate ich halt Unternehmen”, denkst du dir. Aber Moment mal! Da steckt so viel mehr drin:

  • Verschiedene Beratungsformate (1:1, Workshops, Gruppensettings)
  • Online oder offline Beratung
  • Vor- und Nachbereitung
  • Dokumentation
  • Support zwischen den Sessions
  • Eventuell notwendige Software oder Räumlichkeiten

Siehst du? Was oberflächlich nach einer simplen Beratungsleistung aussieht, ist in Wahrheit ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Leistungskomponenten. Und jede davon hat ihren Preis.

Die drei Säulen einer soliden Preiskalkulation

Stell dir die Preiskalkulation wie einen dreibeinigen Hocker vor. Fehlt ein Bein, wird’s wackelig. Diese drei Beine sind:

  1. Deine Kosten:
  • Externe Kosten (Miete, Software, Material)
  • Interne Kosten (Deine Zeit!)
  • Produktive vs. nicht-produktive Stunden
  1. Der Markt:
  • Was ist üblich in deiner Branche?
  • Wo positionierst du dich?
  • Welche Preisspanne ist realistisch?
  1. Deine Kunden:
  • Was ist deine Zielgruppe bereit zu zahlen?
  • Welchen Wert schaffst du?
  • Passt dein Preis zum wahrgenommenen Wert?

Die oft übersehene Zeitfalle

Ein besonders tückischer Aspekt bei der Preiskalkulation ist die verfügbare Zeit. Vielleicht rechnest du dir das schön: “40 Stunden die Woche mal 52 Wochen… das sind 2080 Stunden im Jahr!”

Aber Moment mal! Von diesen 2080 Stunden musst du abziehen:

  • Urlaub
  • Krankheitstage
  • Administration
  • Marketing und Vertrieb
  • Weiterbildung
  • Zeit für Produktentwicklung
  • Networking und Kundenakquise

Am Ende bleiben oft nur 800-1000 Stunden, die du tatsächlich verrechnen kannst. Das muss sich in deinem Stundensatz widerspiegeln!

Der Weg zu einem nachhaltigen Pricing

Wie kommst du nun zu einem Preis, der dich nicht nur über Wasser hält, sondern auch noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Hier mein bewährter Drei-Schritt-Ansatz:

  1. Mach dir die Arbeit und erhebe ALLE deine Kosten
  • Fixkosten
  • Variable Kosten
  • Deine eigene Zeit (ja, die hat auch einen Wert!)
  1. Kalkuliere deinen Minimal-Stundensatz
  • Basierend auf deinen realistisch verrechenbaren Stunden
  • Mit Puffer für Unvorhergesehenes
  • Inkl. deiner Gewinnmarge
  1. Überprüfe die Marktfähigkeit
  • Passt der Preis zu deiner Zielgruppe?
  • Wie positionierst du dich im Markt?
  • Entspricht der Preis dem Wert, den du lieferst?

Fazit: Preiskalkulation ist keine Raketenwissenschaft, aber eine Kunst

Die ehrliche Wahrheit? Eine perfekte Preiskalkulation gibt’s nicht. Aber eine fundierte, durchdachte Kalkulation ist um Welten besser als ein “Nasenfaktor-Pricing” oder blindes Konkurrenz-Kopieren.

Mein Tipp: Nimm dir die Zeit, durchdenke dein Angebot von A bis Z und kalkuliere ehrlich. Und wenn du dir unsicher bist? Hol dir Unterstützung! Es gibt nichts Frustrierenderes, als am Ende des Jahres festzustellen, dass du zwar viel gearbeitet, aber zu wenig verdient hast.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup helfe ich dir gerne, deine Preiskalkulation auf solide Beine zu stellen. Denn eines ist sicher: Ein gut kalkulierter Preis ist das Fundament für ein nachhaltiges, erfolgreiches Solobusiness.

Und denk dran: Dein Preis ist nicht in Stein gemeißelt. Er darf – und soll! – sich mit deiner Erfahrung und deinem Marktverständnis weiterentwickeln. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von unternehmerischer Weisheit.

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#43: Was tun, wenn die Gründungs-Euphorie vorbei ist?

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Die Gründungs-Achterbahn: Was tun, wenn die Euphorie verfliegt?

Du hast es geschafft! Dein Lifestyle Business ist gegründet, der Gewerbeschein hängt an der Wand, und die Welt liegt dir zu Füßen. Doch plötzlich merkst du, wie die anfängliche Euphorie langsam verfliegt. Keine Panik! Das ist so normal wie der Kater nach einer rauschenden Party. Aber was nun? Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie du diese Phase meisterst und dein Business-Baby trotzdem zum Fliegen bringst.

Der Gründungs-Kater: Wenn die Party vorbei ist

Stell dir vor, deine Gründung wäre wie ein Marathonlauf. Du hast monatelang trainiert, bist voller Adrenalin über die Startlinie gerannt und jetzt, nach ein paar Kilometern, merkst du plötzlich: “Hoppla, da kommen ja noch ein paar Meter auf mich zu!”

Unser Gründungsberater de luxe, Günter Schmatzberger, bringt es auf den Punkt:

“Meine Beobachtung als Gründungsberater ist, dass der Weg zur Gründung, also zum Selbstständig machen, das ist oft ein sehr lustvoller Prozess. […] Und dann ist die Gründung und dann ist man selbstständig und dann erzählt man es jedem und dann ist man da ganz gut in Schwung. Und irgendwann passiert es bei den meisten, vielleicht nicht bei jedem, aber früher oder später kommt dieser Moment, wo sozusagen dieser Schwung mal ein bisschen ausläuft.”

Klingt das vertraut? Keine Sorge, du bist in bester Gesellschaft!

Die Post-Gründungs-Blues: Drei Tipps für frischgebackene Solopreneure

1. Rechne mit dem Tief (und plane es ein!)

Weißt du, was das Geheimnis erfolgreicher Gründer ist? Sie wissen, dass nach dem Hoch ein Tief kommt – und sie planen es ein! Camillo Patzl, unser Gründungsberater deluxe deluxe, hat da eine interessante Beobachtung gemacht:

“Meine Beobachtung ist, dass viele Gründerinnen nach der Gründung Urlaub machen. Und das ist vermutlich ein Zeichen, das genau in diese Richtung geht, wo man sagt, das war anstrengend, das war energetisch fordernd. Und ja, jetzt brauche ich mal Urlaub.”

Also, liebe Gründerin, lieber Gründer: Plane deine Verschnaufpause ein! Gönne dir nach der Gründung bewusst eine Zeit zum Durchatmen. Das ist kein Luxus, sondern eine Investition in deine langfristige Motivation.

2. Es ist normal (und du bist nicht schuld!)

Fühlst du dich schuldig, weil deine anfängliche Begeisterung nachlässt? Streich diesen Gedanken sofort aus deinem Kopf! Günter erklärt:

“Wenn es dir passiert, dass du dich intensiv auf deine Gründung vorbereitet hast und jetzt sagst, jetzt bin ich am Start, aber jetzt spüre ich, dass irgendwie die Freude mal kurz verloren gegangen ist oder ein Motivationstief grad da ist. Du kannst vielleicht auch das Wissen haben deswegen. Nein. Ja, also es ist jetzt nicht dein persönlicher Fehler und du hast nichts falsch gemacht, sondern das ist ganz normal.”

Betrachte es als Teil deiner Gründungsreise. So wie nach einem anstrengenden Workout die Muskelkater kommen, kommt nach der Gründungs-Euphorie eben manchmal das kleine Tief. Es gehört dazu!

3. Hole dir Starthilfe (denn gemeinsam rockt man mehr!)

Weißt du, was das Tolle an der Gründerszene ist? Du bist nie allein! Camillo hat da einen Vorschlag:

“Wenn es gar nicht geht, was es sein kann, also wie ein Fahrzeug, das länger gestanden ist und einfach nicht mehr ansprengt, dann braucht Stadthilfe. […] Und da gebe ich meinen Gründerinnen und Gründern oft auf den Weg mit, sich eben ein kleines Mininetzwerk zu schaffen von anderen Gründern und Gründerinnen aus der Branche oder aus einer anderen Branche, komplett egal.”

Ob du dir andere Gründer als Sparringspartner suchst, einen Mentor an Land ziehst oder dir professionelle Hilfe holst – Hauptsache, du bleibst nicht allein mit deinen Gedanken. Manchmal braucht es eben einen Motivations-Jumpstart von außen!

Fazit: Surfe auf der Welle (aber plane auch die Flaute ein)

Am Ende des Tages ist deine Gründungsreise wie eine Achterbahnfahrt: Es geht rauf, runter und manchmal kopfüber. Das Wichtigste ist, dass du dranbleibst. Wie Günter so schön sagt:

“Also wenn der Markt euch eure Angebote aus der Hand reißt, dann geht nicht in den Urlaub und wenn ihr euch super fühlt, wenn ihr motiviert seid, wenn ihr gut drauf seid, dann ist auch nicht die Zeit für den Urlaub. Aber es gibt auch eine Zeit danach, wie du gesagt hast, es gibt Höhen und Tiefen und es ist ganz normal, dass es dann eine Phase gibt, wo man ein bisschen ausatmen muss.”

Also, liebe Gründerinnen und Gründer: Genießt die Euphorie, wenn sie da ist. Surft auf der Welle, solange sie trägt. Aber plant auch für die Flaute. Denn wer vorbereitet ist, den wirft auch ein kleines Motivationstief nicht aus der Bahn.

Und wenn du mal nicht weiter weißt? Hey, dafür gibt’s uns! Schau in unsere Shownotes, dort findest du einen Link für ein kostenloses Erstgespräch mit uns. Wir helfen dir gerne, deinen Gründungs-Motor wieder auf Touren zu bringen.

Bis dahin: Bleibt fleißig, bleibt motiviert und vor allem – bleibt leiwand!

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#42: Was tun, wenn man Networking-Events nicht mag?

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Willkommen zu dieser Folge von “Leiwand gründen” mit den Gründungsberatern Günter Schmatzberger und Camillo Patzl. Diesmal besprechen sie die Frage: Was kann ich machen, wenn mir keine Netzwerkveranstaltungen liegen?

Hier sind einige Ideen aus unserem Gespräch:

  • Netzwerkveranstaltungen müssen nicht obligatorisch sein, wenn sie dir nicht liegen.
  • Betrachte Netzwerkveranstaltungen als Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und deinen Horizont zu erweitern.
  • Es ist wichtig, deine Komfortzone zu verlassen und neue Erfahrungen zu sammeln.
  • Gehe mit realistischen Erwartungen zu solchen Events – es geht nicht immer darum, sofort Kunden zu gewinnen.
  • Persönliche Gespräche können langfristig wertvolle Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten bieten.
  • Nutze Netzwerkveranstaltungen als Gelegenheit, dich in einem anderen Umfeld zu bewegen und Inspiration für dein Business zu finden.
  • Wenn du keine Lust auf solche Veranstaltungen hast, finde andere Wege, um potenzielle Kunden zu erreichen.

Jetzt bist du dran: Gehst du gerne auf Netzwerkveranstaltungen oder fühlst du dich dabei eher unwohl? Lass uns wissen, wie du damit umgehst!

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#41: Wie geht man mit dem Vergleichen um?

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Willkommen zu einer neuen Episode “Leiwand gründen” mit Camillo Patzl und Günter Schmatzberger! Heute beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie geht man mit dem Vergleichen um? Besonders im Kontext von Gründung und Unternehmertum ist das ein spannendes Thema.

Hier sind einige wichtige Punkte aus unserer Diskussion:

  • Vergleichen kann hilfreich sein: Ein Überblick darüber, was andere in der Branche tun, kann inspirieren und motivieren.
  • Vergleichen kann hinderlich sein: Zu viel Vergleicherei kann demotivierend wirken und den eigenen Fortschritt blockieren.
  • Individuelle Unterschiede: Jeder Mensch hat unterschiedliche Voraussetzungen, Fähigkeiten und Hintergründe – Vergleiche sind oft wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
  • Selbstvergleich statt Fremdvergleich: Der einzige sinnvolle Vergleich ist der mit sich selbst und den eigenen Leistungen aus der Vergangenheit.
  • Objektive Messung: Durch das Festhalten von Fortschritten in einem Journal oder einer Liste kann man objektive Vergleiche anstellen.
  • Social Media Vorsicht: Social Media zeigt oft nur einen Ausschnitt der Realität – das „Sein“ bleibt meist verborgen hinter dem „Schein“.

Wie gehst Du mit dem Vergleichen um? Hast Du Strategien entwickelt, um Dich nicht von anderen entmutigen zu lassen? Lass es uns wissen!

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