#53: Was macht ihr über Weihnachten? (Behind The Scenes)

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Weihnachten als Solopreneur: Zeit für Reflexion und Neustart

Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig hat etwas Magisches. Der übliche Business-Trubel kommt zur Ruhe, die Luft wird klarer, der Blick weitet sich. Es ist eine besondere Phase im Jahreskreislauf eines Solopreneurs – eine Zeit, die es so kein zweites Mal im Jahr gibt.

Die Kunst des Runterkommens

Der vorweihnachtliche Stress liegt hinter dir, die letzten Kundenprojekte sind abgeschlossen. Jetzt heißt es: Pause-Taste drücken. Diese zwei Wochen zwischen den Jahren sind ein Geschenk, das du dir als Unternehmer bewusst machen solltest. Viele Branchen fahren zurück, die E-Mail-Flut versiegt, das Telefon verstummt. Eine perfekte Gelegenheit, um wirklich abzuschalten.

Sinnvolle Rituale für die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit bietet sich perfekt an für bewusste Rituale. Eine Tradition könnte sein, deine Familie zu einer “Firmen-Weihnachtsfeier” einzuladen – als Dankeschön für ihre Unterstützung während des Jahres. Oder du nimmst dir Zeit, persönliche Dankesworte an Geschäftspartner und Kunden zu richten. Solche Rituale geben deinem Business-Jahr einen würdigen Abschluss.

Wichtige Momente in der Zeit zwischen den Jahren:

  • Bewusstes Innehalten und Reflektieren des vergangenen Jahres
  • Zeit für Familie, Freunde und vernachlässigte Kontakte
  • Strategische Planung fürs kommende Jahr
  • Physische und mentale Erholung
  • Persönliche Weiterentwicklung und Inspiration

Die Chance zur Strategieentwicklung

Die Tage nach Weihnachten, wenn der festliche Trubel sich legt, sind ideal für strategische Überlegungen. Nutze die Ruhe, um aus der Vogelperspektive auf dein Business zu schauen. Was lief gut? Wo gibt es Optimierungspotenzial? Welche Ziele möchtest du im kommenden Jahr erreichen?

Bewusste Regeneration

Ein erfolgreiches Lifestyle Business braucht einen ausgeruhten, energiegeladenen Unternehmer. Die Weihnachtszeit bietet perfekte Möglichkeiten zum Auftanken:

  • Winterliche Outdoor-Aktivitäten
  • Qualitätszeit mit der Familie
  • Kulinarische Genüsse
  • Entspannte Lektüre
  • Meditative Momente

Die Balance finden

Natürlich gibt es Branchen, die gerade zu Weihnachten Hochsaison haben. Wenn du in einem solchen Bereich tätig bist, ist es umso wichtiger, dir zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr deine “Weihnachtszeit” zu gönnen. Das kann auch im Juni oder September sein – Hauptsache, du findest deinen Rhythmus von Aktivität und Regeneration.

Der Blick nach vorne

Wenn die erste Januarwoche naht, beginnt langsam der Motor wieder anzuspringen. Nutze die Zeit bis Dreikönig für einen sanften Übergang. Plane die ersten Schritte, aber überstürze nichts. Ein gut ausgeruhter, strategisch vorbereiteter Start ins neue Jahr ist wertvoller als ein hektischer Jahresanfang.

Der persönliche Aspekt

Vergiss nicht: Als Solopreneur bist du dein wichtigstes “Betriebsmittel”. Deine Energie, deine Kreativität, deine Schaffenskraft – all das braucht regelmäßige Regeneration. Die Weihnachtszeit bietet dir die Chance, diese Ressourcen wieder aufzufüllen und gestärkt ins neue Jahr zu starten.

Ein Wort zum Schluss

Die Zeit zwischen den Jahren ist ein Geschenk – nutze sie bewusst. Sie bietet dir die seltene Gelegenheit, gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen, zu danken und zu planen, zu regenerieren und neue Kraft zu schöpfen. Dein Business wird es dir danken.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup können wir gemeinsam deine Strategie fürs neue Jahr entwickeln. Lass uns zusammen schauen, wie du deine Ziele am besten erreichst – ganz ohne Stress und Hektik, dafür mit viel Klarheit und Fokus!

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#52: Wie lange wird es dauern, bis ich Erfolg habe?

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Wie lange dauert es bis zum Business-Erfolg? Eine ehrliche Analyse

“Wie lange wird’s dauern, bis ich davon leben kann?” Diese Frage brennt dir vermutlich unter den Nägeln. Die ehrliche Antwort? Es ist wie bei einer Bergtour – der Weg zum Gipfel verläuft selten geradlinig, und die Wegzeit auf den Schildern ist bestenfalls eine grobe Orientierung.

Die Wahrheit über den Zeitrahmen

Lass uns konkret werden: Für ein stabiles, lebensunterhaltssicherndes Business solltest du einen Horizont von etwa zwei bis drei Jahren einplanen. Das ist keine Garantie, sondern eine Erfahrung aus vielen Gründungsberatungen. Manche schaffen es schneller, andere brauchen länger – ganz ähnlich wie bei einer Bergwanderung, wo auch nicht jeder das gleiche Tempo geht.

Der “messy” Weg zum Erfolg

Der Gründungsprozess gleicht einer Expedition in unbekanntes Terrain. Du kannst zwar die Route planen, aber unterwegs wirst du immer wieder auf Überraschungen stoßen. Manchmal sind es positive – ein unerwarteter Kunde, eine spannende Kooperation. Manchmal sind es Herausforderungen – ein verzögertes Projekt, ein schwieriger Markt. Das Wichtigste ist, dass du diese Unvorhersehbarkeit von Anfang an einplanst.

Die Wellenbewegung des Erfolgs

Anders als im Angestelltenverhältnis entwickelt sich dein Business in Wellen. Es wird Zeiten geben, in denen sich die Aufträge nur so überschlagen und du kaum hinterherkommst. Dann wieder Phasen, in denen das Telefon weniger klingelt. Diese Wellenbewegung ist völlig normal und gehört zum Unternehmertum dazu. Der Trick ist, in den guten Zeiten Reserven aufzubauen, die dich durch die ruhigeren Phasen tragen.

Was “Erfolg” eigentlich bedeutet

Bevor du nach der Zeitdauer fragst, solltest du für dich klar definieren, was Erfolg für dich bedeutet. Geht es um ein bestimmtes Einkommensniveau? Um die perfekte Work-Life-Balance? Oder darum, deine Expertise optimal einzusetzen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt maßgeblich, wie lang dein Weg sein wird.

Die häufigsten Zeitfallen

Eine der tückischsten Fallen auf dem Weg zum Erfolg ist die Umsatzfalle. In der Ungeduld, schnell auf eigenen Beinen zu stehen, nehmen viele Gründer jeden Auftrag an, der sich bietet. Das bringt zwar kurzfristig Geld in die Kasse, verwässert aber oft die eigene Positionierung.

Typische Anzeichen, dass du in die Umsatzfalle getappt bist:

  • Deine Energiereserven schwinden durch unangenehme Projekte.
  • Du nimmst Aufträge an, die nicht zu deiner Kernkompetenz passen.
  • Deine Zielgruppe verwässert sich immer mehr.
  • Der Preis ist das einzige Entscheidungskriterium bei Aufträgen.
  • Du hast keine Zeit mehr, deine eigentliche Strategie zu verfolgen.

Der Einfluss der Branche

Je nach Branche und Positionierung variiert die Zeit bis zum nachhaltigen Erfolg erheblich. Ein Handwerker oder IT-Dienstleister findet oft schneller erste Aufträge als jemand, der sich in einer spezifischen Nische positionieren will. Aber Vorsicht: Schnelle erste Erfolge bedeuten nicht automatisch langfristigen Erfolg. Oft ist es wie beim Bergsteigen – der direkteste Weg nach oben ist nicht immer der sicherste.

Die oft übersehenen Aspekte

Was viele in ihrer Planung vergessen: Auch dein privates Leben entwickelt sich weiter. Familiäre Veränderungen, gesundheitliche Höhen und Tiefen, saisonale Schwankungen – all das beeinflusst dein Business. Ein erfolgreiches Unternehmen muss flexibel genug sein, diese Entwicklungen mitzutragen.

Der nachhaltige Weg zum Erfolg

Statt auf schnelle Erfolge zu schielen, konzentriere dich darauf, ein solides Fundament zu bauen. Investiere Zeit in deine Positionierung, in den Aufbau eines stabilen Netzwerks und in die Vertiefung deiner Kompetenzen. Das braucht zwar länger, trägt dich aber auch sicherer durch stürmische Zeiten.

Die Bedeutung der Flexibilität

Sei bereit, deine Definition von Erfolg anzupassen. Vielleicht stellst du fest, dass dir mit weniger Umsatz, aber mehr Freiheit wohler ist. Oder du entdeckst eine Marktnische, die du anfangs gar nicht auf dem Schirm hattest.

Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum nachhaltigen Erfolg:

  • Eine gesunde Work-Life-Balance, die dich langfristig trägt.
  • Ein stabiler Kundenstamm, der deine Arbeit wertschätzt.
  • Ein Geschäftsmodell, das dir genug Freiraum für Weiterentwicklung lässt.
  • Ein Netzwerk von verlässlichen Partnern und Unterstützern.
  • Eine klare Positionierung, die du nach außen vertreten kannst.

Mein Tipp für dich

Betrachte den Weg zum Erfolg wie eine Bergtour: Plane großzügige Zeitpuffer ein, bereite dich gut vor, bleib flexibel bei Wetterumschwüngen – und vergiss nicht, zwischendurch auch mal die Aussicht zu genießen. Denn der Weg zum Erfolg ist nicht nur das Ziel, sondern auch eine spannende Reise der persönlichen Entwicklung.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup schauen wir uns gemeinsam an, wie realistisch deine Zeitplanung ist und entwickeln eine Strategie, die zu dir und deinem Lebensmodell passt. Lass uns gemeinsam deinen Weg zum Gipfel planen!

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#51: Gründen zu zweit: Was müssen wir beachten?

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Gründung zu zweit: Der ultimative Guide für eine erfolgreiche Partnerschaft

Ein gemeinsames Business zu gründen ist wie eine Geschäftsehe – und genauso sorgfältig solltest du sie planen. Es ist ein Schritt, der mindestens so weitreichende Konsequenzen hat wie eine Hochzeit. Lass uns gemeinsam durchleuchten, worauf es wirklich ankommt.

Die romantische Falle der Gründungsphase

In der Anfangseuphorie scheint alles möglich:

  • Gemeinsame Vision
  • Perfekte Ergänzung
  • Große Motivation
  • Grenzenlose Möglichkeiten

Doch genau jetzt, in dieser “verliebten” Phase, ist es wichtig, nüchtern und vorausschauend zu planen.

Die entscheidenden Grundpfeiler

1. Klare Rollenverteilung

  • Wer übernimmt welche Aufgaben?
  • Wie werden Entscheidungen getroffen?
  • Wer ist für welche Bereiche verantwortlich?
  • Was passiert mit ungeliebten Aufgaben?

2. Rechtliche Gestaltung

  • Welche Rechtsform ist die richtige?
  • Wie sieht der Gesellschaftsvertrag aus?
  • Welche Vereinbarungen braucht es?
  • Wie werden Entscheidungen dokumentiert?

Der oft vergessene Worst Case

Niemand denkt gern ans Scheitern. Aber genau das solltest du tun – und zwar jetzt, wo noch alles gut läuft. Kläre vorab:

  • Ausstiegsszenarien
  • Konfliktlösungsmechanismen
  • Vermögensaufteilung
  • Kundenübernahme

Die dynamische Komponente

Menschen entwickeln sich weiter. Beachte daher:

  • Unterschiedliche Lebensphasen
  • Veränderung von Prioritäten
  • Familiäre Entwicklungen
  • Karriereziele

Praktische Vereinbarungen für den Alltag

Lege fest:

  • Arbeitszeitmodelle
  • Gewinnverteilung
  • Ressourceneinsatz
  • Verantwortlichkeiten

Der professionelle Rahmen

Nutze verfügbare Unterstützung:

  • Notarielle Beratung (erste Stunde oft gratis)
  • Musterverträge der WKO
  • Professionelle Gründungsberatung
  • Rechtliche Expertise

Die Bedeutung der Dokumentation

Halte wichtige Entscheidungen fest:

  • Schriftliche Vereinbarungen
  • Protokolle von Strategiegesprächen
  • Meilensteine und Entwicklungen
  • Änderungen von Abmachungen

Besondere Herausforderungen bei Partnerschaften

Bei Lebenspartnern zusätzlich beachten:

  • Trennung von Privat und Business
  • Klare Arbeitszeiten
  • Getrennte Verantwortungsbereiche
  • “Business-freie” Zonen

Die positive Seite der Partnerschaft

Zu zweit gründen bietet auch Vorteile:

  • Geteilte Verantwortung
  • Ergänzende Kompetenzen
  • Mehr Dynamik und Energie
  • Gegenseitige Motivation

Entwicklungsphasen beachten

Oft starten Partner ungleich:

  • Einer noch angestellt, einer schon voll dabei
  • Unterschiedliche Zeitressourcen
  • Verschiedene Investitionsmöglichkeiten
  • Ungleiche Erfahrungslevel

Regelmäßige Check-ins etablieren

Plant regelmäßige Gespräche:

  • Überprüfung der Strategie
  • Anpassung von Vereinbarungen
  • Offene Kommunikation
  • Entwicklungsplanung

Mein persönlicher Tipp

Schafft euch von Anfang an klare Strukturen – aber vergesst dabei nicht die Begeisterung und Energie, die euch zusammengebracht hat. Eine Gründung zu zweit kann wunderbar funktionieren, wenn das Fundament stimmt.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup – gerne auch zu zweit – helfe ich euch dabei, eure Partnerschaft auf solide Beine zu stellen. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, der sowohl die geschäftliche als auch die menschliche Seite eurer Zusammenarbeit berücksichtigt!

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#50: Kleiner Auftrag – schon selbständig?

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Kleiner Auftrag, große Wirkung: Wann du offiziell als selbstständig giltst

“Kannst du schnell ein paar Fotos für die Firmenfeier meines Onkels machen? Er zahlt auch gut!” Eine harmlos klingende Anfrage – aber Vorsicht: Genau solche “kleinen Aufträge” können unerwartete behördliche Lawinen lostreten. Lass uns gemeinsam durch den österreichischen Behördendschungel wandern und klären, wann du wirklich als selbstständig giltst.

Der entscheidende Moment: Die erste Rechnung

Hier ist der springende Punkt: Sobald du eine Rechnung (oder Honorarnote – der Name ist egal) ausstellst, überschreitest du eine wichtige Grenze. Du bewegst dich vom privaten ins geschäftliche Terrain. Privatpersonen stellen keine Rechnungen aus – nur Unternehmen tun das.

Was macht den Unterschied?

Folgende Faktoren entscheiden, ob du bereits als selbstständig giltst:

  • Regelmäßigkeit der Tätigkeit
  • Gewinnerzielungsabsicht
  • Art der Leistungserbringung
  • Höhe der Einnahmen

Die drei wichtigen Behörden

In Österreich interessieren sich gleich drei Stellen für deine Aktivitäten:

  1. Das Finanzamt: Neue Einkunftsart = neue Meldepflicht
  2. Die SVS: Sozialversicherungspflicht kann entstehen
  3. Das Gewerbeamt: Bei regelmäßiger Tätigkeit brauchst du einen Gewerbeschein

Der Unterschied zwischen privat und geschäftlich

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

  • Privat: Du fotografierst auf der Geburtstagsfeier deiner Freundin – ohne Bezahlung, aus Freundschaft
  • Geschäftlich: Du fotografierst die Firmenfeier des Onkels – gegen Bezahlung, mit Rechnung

Die versteckten Risiken

Wenn du einfach drauflos startest, können folgende Probleme entstehen:

  • Nachzahlungen bei der SVS
  • Steuerliche Konsequenzen
  • Mögliche Strafen wegen fehlender Gewerbeberechtigung
  • Rückforderungen bei AMS-Bezügen
  • Probleme mit dem Finanzamt

Die richtige Reihenfolge

So machst du es richtig:

  1. Erst informieren
  2. Gewerbeschein lösen (wenn nötig)
  3. SVS-Meldung machen
  4. Beim Finanzamt registrieren
  5. Dann erst Rechnungen schreiben

Was viele nicht wissen

Die Behörden sprechen miteinander:

  • Das Finanzamt prüft Buchhaltungen
  • Die SVS erfährt von Einkünften
  • Das Gewerbeamt tauscht Informationen aus

Besondere Vorsicht bei:

  • Aufträgen von Unternehmen
  • Regelmäßigen Tätigkeiten
  • Rechnungsstellung (“Kannst du mir bitte eine Honorarnote schicken?”)
  • Gewerblichen Tätigkeiten
  • AMS-Bezügen

Was du stattdessen tun kannst

Bevor du die erste Rechnung schreibst:

  1. Lass dich beraten
  2. Kläre deinen Status bei Finanzamt und Sozialversicherung
  3. Plane deine Schritte
  4. Bereite alles ordentlich vor

Die gute Nachricht

Du musst nicht auf Aufträge verzichten – aber du solltest sie richtig angehen. Eine saubere Vorbereitung erspart dir später viel Ärger und Geld.

Ein wichtiger Hinweis zu Behörden

Behörden…

  • können nicht “kulant” sein
  • müssen Gesetze strikt befolgen
  • behandeln alle gleich
  • akzeptieren keine Ausreden

Warum Beratung wichtig ist

Diese Themen lernt man nicht in der Schule. Die Eigenrecherche ist mühsam, und Behördenauskünfte sind oft nur aus ihrer jeweiligen Perspektive hilfreich. Ein erfahrener Gründungsberater kennt dagegen das Gesamtbild.

Fazit: Keine Panik, aber Vorsicht

Ein kleiner Auftrag kann der Start in die Selbstständigkeit sein – aber lass uns gemeinsam sicherstellen, dass es ein guter Start wird. In einem kostenlosen Gründungs-Checkup klären wir, was in deinem konkreten Fall zu beachten ist. Denn der richtige erste Schritt ist oft entscheidend für den weiteren Weg!

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#49: Welche Förderung gibt es für meine Gründung?

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Gründungsförderungen in Österreich: Was du wirklich wissen musst

“Irgendwo muss es doch Förderungen für meine geniale Geschäftsidee geben!” – Dieser Gedanke geistert durch viele Gründerköpfe. Aber lass dir was sagen: Die Förderungslandschaft ist wie ein verwunschener Garten. Von außen schaut alles verlockend aus, aber der Weg zu den süßen Früchten ist oft steiniger als gedacht.

Der große Förderungsmythos

Räumen wir gleich mit einem weit verbreiteten Irrglauben auf: Nein, weder der Staat Österreich noch die Stadt Wien oder sonst wer sitzt auf einem Haufen Geld und wartet sehnsüchtig darauf, es dir in den Schoß zu werfen. Die Realität schaut – wie so oft im Leben – ein bisserl anders aus.

Die unbequeme Wahrheit über Förderungen

Hier ist der springende Punkt: Jede Förderung hat ihren Preis. Und nein, damit meine ich nicht nur den Eigenanteil, den du oft leisten musst. Es geht um:

  • Zeitaufwand für Anträge
  • Dokumentationspflichten
  • Nachweise und Berichte
  • Bindung an Förderrichtlinien
  • Administrative Mehrarbeit

Der gesündeste Start für dein Business

Lass dir was sagen: Die beste Förderung ist die, die du nicht brauchst. Ein gesundes Lifestyle Business sollte von Anfang an so konzipiert sein, dass es auch ohne Förderungen funktioniert. Deine wichtigste “Förderung” sind zufriedene Kunden, die für deine Leistungen bezahlen.

Wo du dennoch nach Förderungen suchen kannst

Natürlich gibt es sie, die Fördermöglichkeiten. Hier die wichtigsten Anlaufstellen:

  • Wirtschaftskammer
  • Wirtschaftsagentur Wien (bzw. ähnliche Stellen in den Bundesländern)
  • AWS (Austria Wirtschaftsservice)
  • FFG (Fördergesellschaft)
  • SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen)
  • AMS (Arbeitsmarktservice)
  • Diverse Start-up-Töpfe

Die richtige Herangehensweise

Statt krampfhaft nach Förderungen zu suchen, geh es andersrum an:

  1. Entwickle dein Geschäftsmodell unabhängig von Förderungen
  2. Plane deine nächsten strategischen Schritte
  3. Prüfe dann, ob es für deine geplanten Aktivitäten passende Förderungen gibt

Wofür es wirklich Unterstützung gibt

Förderungen gibt’s meist für konkrete Anlässe wie:

  • Erste Mitarbeiter-Einstellung
  • Ladenlokal-Revitalisierung
  • Spezifische Gesundheitsvorsorge
  • Gründung aus der Arbeitslosigkeit
  • Bestimmte Investitionen oder Maßnahmen

Der klügere Weg zur Eigenförderung

Statt auf externe Förderungen zu schielen, konzentriere dich lieber auf:

  • Aufbau von eigenen Rücklagen
  • Entwicklung eines soliden Geschäftsmodells
  • Gewinnung erster Kunden
  • Schaffung eines stabilen Fundaments

Die Förderungsangst – ein verbreitetes Phänomen

Kennst du diese nagende Sorge, eine Förderung zu verpassen? Dieses “Alle anderen holen sich das Geld ab, nur ich nicht”-Gefühl? Lass los! Diese Angst ist nicht nur unproduktiv, sie lenkt dich auch von dem ab, was wirklich wichtig ist: dein Business aufzubauen.

Was wirklich zählt

Die erfolgreichsten Gründungen basieren nicht auf Förderungen, sondern auf:

  • Durchdachten Geschäftsmodellen
  • Echtem Kundennutzen
  • Solider Marktkenntnis
  • Nachhaltiger Strategie

Ein Tipp aus der Praxis

Schau dir erfolgreiche Start-ups an: Sie bekommen oft nicht deshalb Unterstützung, weil sie danach suchen, sondern weil sie bereits bewiesen haben, dass ihr Konzept funktioniert. Sie haben “skin in the game”, wie man so schön sagt – also echte Erfolge vorzuweisen.

Fazit: Der nachhaltige Weg zum Erfolg

Statt dich im Förderungsdschungel zu verlieren, konzentriere dich auf das Wesentliche: Ein tragfähiges Business aufzubauen. Wenn dann eine Förderung perfekt zu deinen Plänen passt – super! Aber mach dein Geschäftsmodell nie von Förderungen abhängig.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup schauen wir uns gerne gemeinsam an, welche Förderungen für deine konkrete Situation wirklich Sinn machen. Denn die Förderungslandschaft ändert sich ständig – und manchmal verstecken sich die wertvollsten Möglichkeiten genau dort, wo du sie am wenigsten vermutest!

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#48: Gründung ohne Eigenkapital: Geht das?

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Gründung ohne Eigenkapital: Eine ehrliche Analyse für Solopreneure

Die Frage brennt dir vermutlich unter den Nägeln: Kannst du dein Lifestyle Business komplett ohne Eigenkapital starten? Die kurze Antwort lautet: Es ist wie bei einem Gemüsegarten – theoretisch kannst du auch ohne Startkapital beginnen, aber ein bisschen Dünger macht’s dir deutlich leichter.

Die Realität hinter dem Traum der kapitallosen Gründung

Lass uns ehrlich sein: Die Verlockung ist groß. Da draußen schwirren unzählige Versprechen herum, wie du “ohne einen Cent” zum erfolgreichen Entrepreneur werden kannst. Doch die Realität schaut – wie so oft im Leben – ein bisserl anders aus.

Was du wirklich brauchst

Selbst beim schlanksten Solo-Business fallen gewisse Grundkosten an:

  • Sozialversicherung (auch am Anfang gibt’s Mindestbeiträge)
  • Grundlegende Arbeitstools
  • Marketing und Sichtbarkeit
  • Lebenshaltungskosten für die Startphase

Wo eine schlanke Gründung möglich ist

Es gibt durchaus Geschäftsmodelle, die mit überschaubarem Startkapital funktionieren. Besonders gut geeignet sind:

  • Online-basierte Dienstleistungen
  • Wissensbasierte Angebote
  • Beratung und Coaching
  • Content Creation
  • Solopreneur-Modelle ohne Geschäftslokal

Die versteckte Herausforderung der “günstigen” Branchen

Hier kommt der Haken: Je niedriger die finanzielle Einstiegshürde, desto mehr Mitbewerber tummeln sich in diesem Bereich. Es ist wie bei einem gut besuchten Würstelstand – der Einstieg ist leicht, aber du musst dich umso mehr abheben.

Die kreative Alternative zum Kapital

Wenn du wenig Startkapital hast, musst du diesen Nachteil durch andere Qualitäten ausgleichen:

  • Besonders durchdachte Geschäftsmodelle
  • Kreative Marktbearbeitung
  • Kluge Nischenwahl
  • Außergewöhnlicher Kundennutzen

Der Mythos vom schnellen Geld

Lass dir nichts vormachen: Diese verlockenden YouTube-Versprechen von “Null Euro zu Tausenden in nur einer Woche” sind meist nichts als heiße Luft. Ein nachhaltiges Lifestyle Business aufzubauen braucht:

  • Durchdachte Strategien
  • Realistische Finanzplanung
  • Langfristige Perspektive
  • Solide Wertschöpfung

Mögliche Finanzierungsalternativen

Statt ganz ohne Kapital zu starten, könntest du auch diese Wege erkunden:

  • Förderungen (AWS, WKO, FFG)
  • AMS-Unternehmensgründungsprogramm
  • Mikrofinanzierungen
  • Strategische Partnerschaften

Die Kunst der minimalen Anfangsinvestition

Wenn dein Budget knapp ist, konzentriere dich auf das absolut Wesentliche:

  1. Investiere in dein Kernprodukt
  2. Verzichte auf alles “Nice-to-have”
  3. Nutze vorhandene Ressourcen clever
  4. Baue schrittweise auf

Der nachhaltige Weg zum Erfolg

Ein authentisches, wertebasiertes Business aufzubauen ist wie das Kultivieren eines Gartens: Du brauchst:

  • Ein solides Fundament
  • Geduld zum Wachsen
  • Regelmäßige Pflege
  • Nachhaltiges Wirtschaften

Was wirklich zählt

Denk dran: Ein erfolgreiches Solopreneur-Business basiert nicht primär auf der Höhe des Startkapitals, sondern auf:

  • Deiner Expertise
  • Deinem Durchhaltevermögen
  • Deiner Fähigkeit, echten Mehrwert zu schaffen
  • Deiner authentischen Positionierung

Fazit: Realistisch bleiben, clever starten

Eine Gründung ganz ohne Eigenkapital? Schwierig, aber nicht unmöglich. Eine Gründung mit wenig Eigenkapital? Absolut machbar – wenn du bereit bist, mehr Zeit in die Planung zu investieren und deine begrenzten Ressourcen besonders klug einzusetzen.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup helfe ich dir gerne dabei, dein Business so schlank wie möglich aufzusetzen und dein vorhandenes Kapital optimal einzusetzen. Gemeinsam finden wir einen Weg, der zu deinen finanziellen Möglichkeiten passt und trotzdem nachhaltig funktioniert!

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#47: Feierst du deinen Business-Geburtstag?

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Business-Geburtstag feiern: Warum kleine Erfolge große Wirkung haben

Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal den Geburtstag deines Business gefeiert? Oder gehörst du auch zu den Solopreneuren, die diesen besonderen Tag im Alltagstrubel vergessen? Das solltest du ändern – und ich sage dir auch, warum!

Warum du deinen Business-Geburtstag feiern solltest

Denk mal nach: Ein weiteres Jahr erfolgreich als Selbstständiger zu bestehen ist alles andere als selbstverständlich. Du hast:

  • Neue Kunden gewonnen
  • Umsatzquellen erschlossen
  • Produkte entwickelt
  • Dich in der Marktdynamik behauptet
  • Unzählige Herausforderungen gemeistert

Das ist wahrlich ein Grund zum Feiern!

Die Entwicklung der Business-Geburtstage

Es ist wie bei Kindern:

  • Am Anfang zählst du jeden Monat
  • Dann werden die Jahre wichtig
  • Später feierst du nur noch die runden Geburtstage

Und weißt du was? Das ist völlig in Ordnung! Hauptsache, du nimmst dir Zeit zum Innehalten und Wertschätzen.

Wie du deinen Business-Geburtstag feiern kannst

Es muss nicht immer die große Party sein. Hier einige Ideen:

  • Eine bewusste Stunde mit Kaffee oder Tee
  • Ein Essen mit der Familie
  • Ein Treffen mit Geschäftspartnern
  • Eine kleine Wanderung zum Reflektieren
  • Ein gemütlicher Abend mit anderen Unternehmern

Weitere Anlässe zum Feiern im Business-Leben

Dein Business-Geburtstag ist nicht der einzige Grund zum Feiern. Diese Meilensteine verdienen auch Aufmerksamkeit:

Der erste Kunde

Besonders wenn es jemand ist, den du noch nicht kennst – das ist ein echter Meilenstein!

Projektabschlüsse

Jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt ist ein Grund zur Freude.

Die Weihnachtsfeier

Auch als Solopreneur kannst du eine Weihnachtsfeier ausrichten. Ein Tipp von mir: Lade deine Familie ein! Denn ohne ihre Unterstützung wäre dein Business-Erfolg nicht möglich.

Die versteckte Kraft der kleinen Feiern

Warum ist Feiern so wichtig? Weil es:

  • Dir neue Energie gibt
  • Deine Erfolge greifbar macht
  • Dir hilft, innezuhalten und zu reflektieren
  • Dankbarkeit kultiviert
  • Motivation für neue Ziele schafft

Wie du authentisch feierst

Vergiss Social Media und große Ankündigungen. Die schönsten Feiern sind oft die stillen:

  • Ein besonderes Essen
  • Ein Moment der Reflexion
  • Eine kleine Geste der Dankbarkeit
  • Eine persönliche Tradition

Der Unterschied zwischen Online und Offline

Früher war es einfacher: Du hast einen Laden eröffnet und eine Eröffnungsfeier gemacht. Heute, mit vielen digitalen Businesses, fehlt oft dieser greifbare Moment. Umso wichtiger ist es, bewusst Anlässe zum Feiern zu schaffen.

Mein persönlicher Tipp für dich

Entwickle deine eigenen Feier-Rituale. Das können sein:

  • Eine jährliche “Firmen-Weihnachtsfeier” mit der Familie
  • Ein spezielles Essen zum Business-Geburtstag
  • Eine Stunde Reflexion mit deinem Lieblingsgetränk
  • Ein Spaziergang an besonderen Meilensteinen

Die Kraft der Wertschätzung

Denk dran: Feiern ist nicht eitel oder übertrieben. Es ist eine Form der Wertschätzung – für dich selbst, dein Business und alle, die dich unterstützen. Nimm dir diese Zeit, denn sie gibt dir Kraft für die nächsten Schritte.

Ein letzter Gedanke

Du musst nicht jeden kleinen Erfolg groß feiern. Aber vergiss nicht, dir regelmäßig Zeit zu nehmen, um deine Erfolge zu würdigen. Denn ein erfolgreiches Business aufzubauen und am Leben zu erhalten, ist eine beachtliche Leistung – und die verdient Anerkennung!

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup sprechen wir gerne mit dir nicht nur über deine Business-Pläne, sondern auch darüber, wie du deine Erfolge gebührend feiern kannst. Denn eines ist klar: Erfolge zu feiern ist nicht nur leiwand – es ist auch wichtig für deine unternehmerische Reise!

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#46: Welche Dinge sollte ich am Ende des Geschäftsjahres beisammen haben?

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Am Ende eines Geschäftsjahres gibt es viele administrative Aufgaben zu erledigen. In dieser Episode unseres Podcasts “Leib und Gründen” diskutieren wir genau diese Fragen: Welche Unterlagen müssen bis zum Jahresende vollständig sein?

Hier sind einige wichtige Punkte:

  • Rechnungen: Alle ausgestellten Rechnungen sollten ordentlich abgelegt sein.
  • Eingangs- und Ausgangsrechnungen: Diese müssen korrekt erfasst werden.
  • Belege: Alle Belege sollten mindestens sieben Jahre lang aufbewahrt werden.
  • Geldfluss: Einnahmen und Ausgaben müssen korrekorrekt erfasst sein.
  • Fristen: Bis zum 31. Dezember müssen alle finanziellen Transaktionen abgeschlossen sein.
  • Fahrtenbuch: Sollte regelmäßig gepflegt werden.

Bist du bereit für den Jahresabschluss? Welche Schritte hast du bereits unternommen? Melde dich bei uns für weitere Tipps!

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#45: Was tut die SVS eigentlich für mich?

Der Podcast

Der Inhalt

In der heutigen Folge von “Leiwand gründen” mit den Gründungsberatern Günter Schmatzberger und Camillo Patzl wird die Frage geklärt: Was tut die SVS eigentlich für mich?

Hier sind einige wichtige Punkte aus dem Podcast:

  • Die SVS bietet Pensionsversicherung, Krankenversicherung, Selbständigenvorsorge und Unfallversicherung.
  • Bei der Pensionsversicherung erwerben Selbstständige Pensionsansprüche ähnlich wie Angestellte.
  • Die Selbständigenvorsorge ist ein kleiner Beitrag, der für später angespart wird und vergleichbar mit einer Abfertigung ist.
  • Krankenversicherung: Arztbesuche können teilweise rückerstattet werden, es gibt eine eCard für Kassenleistungen.
  • Unfallversicherung deckt Arbeitsunfälle ab, auch im Homeoffice.
  • Zusätzliche Leistungen wie moderne Gesundheitszentren und der “Gesundheitshunderter” für diverse Gesundheitskurse.
  • Zahnärztliche Vorsorge wird durch die Aktion “Gemeinsam lächeln” gefördert.

Hast du schon einmal überlegt, welche zusätzlichen Leistungen der SVS du nutzen könntest, um deine Gesundheit zu fördern? Wenn du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, melde dich gern bei uns.

Die Links

SVS-Aktion “Gemeinsam lächeln

Gesundheitszentrum der SVS in 1050 Wien

Der Gesundheitshunderter der SVS

SVS-Gesundheitswochen

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#44: Wie kann den richtigen Preis finden?

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Die Kunst der Preiskalkulation: Ein ehrlicher Guide für Solopreneure

Ach du meine Güte, die Preisfrage! Kaum ein Thema bereitet dir als frischgebackenem Solopreneur mehr Kopfzerbrechen als die Preiskalkulation. “Was darf ich verlangen?” “Was ist angemessen?” “Wie viel ist zu viel?” Die Gedanken kreisen, und oft genug landest du beim berühmt-berüchtigten Blick zur Konkurrenz. Aber halt – ist das wirklich der richtige Weg?

Warum die übliche Herangehensweise in die Irre führt

Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon geschaut, was andere verlangen, um dann einfach ein bisserl drunter zu bleiben? “Ich bin ja noch neu am Markt”, denkst du dir vielleicht. Verständlich, aber leider ist das oft der direkte Weg in die Preisfalle.

Denn weißt du was? Die Konkurrenz hat möglicherweise eine völlig andere Kostenstruktur als du. Vielleicht arbeiten die aus dem eigenen Zimmerl daheim, während du ein schneidiges Büro angemietet hast. Oder umgekehrt. Ein blindes “Pricing by Konkurrenz” ist wie Würfeln mit verbundenen Augen – kann gut gehen, muss es aber nicht.

Der Eisberg unter der Wasseroberfläche

Bevor wir überhaupt ans Eingemachte – die Preiskalkulation – gehen können, musst du erst mal einen ganz wichtigen Schritt machen: Du musst glasklar verstehen, was du eigentlich anbietest. Und da liegt der Hund oft begraben.

Nehmen wir ein Beispiel: Du bist Unternehmensberater. “Na, dann berate ich halt Unternehmen”, denkst du dir. Aber Moment mal! Da steckt so viel mehr drin:

  • Verschiedene Beratungsformate (1:1, Workshops, Gruppensettings)
  • Online oder offline Beratung
  • Vor- und Nachbereitung
  • Dokumentation
  • Support zwischen den Sessions
  • Eventuell notwendige Software oder Räumlichkeiten

Siehst du? Was oberflächlich nach einer simplen Beratungsleistung aussieht, ist in Wahrheit ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Leistungskomponenten. Und jede davon hat ihren Preis.

Die drei Säulen einer soliden Preiskalkulation

Stell dir die Preiskalkulation wie einen dreibeinigen Hocker vor. Fehlt ein Bein, wird’s wackelig. Diese drei Beine sind:

  1. Deine Kosten:
  • Externe Kosten (Miete, Software, Material)
  • Interne Kosten (Deine Zeit!)
  • Produktive vs. nicht-produktive Stunden
  1. Der Markt:
  • Was ist üblich in deiner Branche?
  • Wo positionierst du dich?
  • Welche Preisspanne ist realistisch?
  1. Deine Kunden:
  • Was ist deine Zielgruppe bereit zu zahlen?
  • Welchen Wert schaffst du?
  • Passt dein Preis zum wahrgenommenen Wert?

Die oft übersehene Zeitfalle

Ein besonders tückischer Aspekt bei der Preiskalkulation ist die verfügbare Zeit. Vielleicht rechnest du dir das schön: “40 Stunden die Woche mal 52 Wochen… das sind 2080 Stunden im Jahr!”

Aber Moment mal! Von diesen 2080 Stunden musst du abziehen:

  • Urlaub
  • Krankheitstage
  • Administration
  • Marketing und Vertrieb
  • Weiterbildung
  • Zeit für Produktentwicklung
  • Networking und Kundenakquise

Am Ende bleiben oft nur 800-1000 Stunden, die du tatsächlich verrechnen kannst. Das muss sich in deinem Stundensatz widerspiegeln!

Der Weg zu einem nachhaltigen Pricing

Wie kommst du nun zu einem Preis, der dich nicht nur über Wasser hält, sondern auch noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Hier mein bewährter Drei-Schritt-Ansatz:

  1. Mach dir die Arbeit und erhebe ALLE deine Kosten
  • Fixkosten
  • Variable Kosten
  • Deine eigene Zeit (ja, die hat auch einen Wert!)
  1. Kalkuliere deinen Minimal-Stundensatz
  • Basierend auf deinen realistisch verrechenbaren Stunden
  • Mit Puffer für Unvorhergesehenes
  • Inkl. deiner Gewinnmarge
  1. Überprüfe die Marktfähigkeit
  • Passt der Preis zu deiner Zielgruppe?
  • Wie positionierst du dich im Markt?
  • Entspricht der Preis dem Wert, den du lieferst?

Fazit: Preiskalkulation ist keine Raketenwissenschaft, aber eine Kunst

Die ehrliche Wahrheit? Eine perfekte Preiskalkulation gibt’s nicht. Aber eine fundierte, durchdachte Kalkulation ist um Welten besser als ein “Nasenfaktor-Pricing” oder blindes Konkurrenz-Kopieren.

Mein Tipp: Nimm dir die Zeit, durchdenke dein Angebot von A bis Z und kalkuliere ehrlich. Und wenn du dir unsicher bist? Hol dir Unterstützung! Es gibt nichts Frustrierenderes, als am Ende des Jahres festzustellen, dass du zwar viel gearbeitet, aber zu wenig verdient hast.

Übrigens: In einem kostenlosen Gründungs-Checkup helfe ich dir gerne, deine Preiskalkulation auf solide Beine zu stellen. Denn eines ist sicher: Ein gut kalkulierter Preis ist das Fundament für ein nachhaltiges, erfolgreiches Solobusiness.

Und denk dran: Dein Preis ist nicht in Stein gemeißelt. Er darf – und soll! – sich mit deiner Erfahrung und deinem Marktverständnis weiterentwickeln. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von unternehmerischer Weisheit.

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